15. Oktober 2006
MARYGOLD – Schüür (Luzern), 13.10.2006, Support: Troy Von Balthazar
Eine so lange Schlange hat sich schon lange nicht mehr gebildet vor der Schüür-Kasse! Die Luzerner Rockszene ist halt sowas wie eine grosse Familie. Das zeigte sich auch wieder am Freitag. Die Lokalhelden Marygold luden zur Plattentaufe. Lange hat man nichts von ihnen gehört. Nach ihrem Debütalbum liessen sie sich alle Zeit der Welt, um ihren Zweitling „Dare, Dare... Surrender“ in Eigenregie aufzunehmen. Als Support luden sie eines ihrer offensichtlichen Vorbilder ein: Troy Von Balthazar, der ehemalige Sänger von Chokebore. Dieser legte ein beeindruckendes Soloset hin. Mit seinen Effektgeräten schaffte er es, seinen Auftritt nicht nach Solokünstler, sondern nach Band klingen zu lassen. Dieser Mann hat zwar nicht mehr alle Tassen im Schrank, aber für eine äusserst unterhaltsame Dreiviertelstunde war allemal gesorgt.

Nach kleiner, obligatorischer Verspätung betraten dann Marygold die Bühne, und zeigten gleich von Beginn weg: Grunge und Alternativerock waren gestern! Die Gegenwart heisst: Weniger Rock, mehr Elektronik, mehr Radiohead. Die neuen Songs wurden bravourös gemeistert, ab und zu ein alter Song herausgekramt. Das Fehlen von alten Gassenhauern wie „Neglected“ oder „Big M.T.“ bestätigte die These, dass sich Marygold eindeutig auf neuen Pfaden bewegen. Die zusätzliche Keyboarderin auf der Bühne verleihte den Songs noch mehr Abwechslungsreichtum und Tiefe, als sie zweifelsohne eh schon besitzen. Besonders schön waren die zweistimmigen Gesangslinien von Sänger Philipe Burrell und Bassistin K-Cee.
Von Marygold werden wir wohl noch einiges Hören. Im DRS 3 „Sounds“ gehören sie bereits zur Playlist, was eindeutig ein Qualitätssiegel ist. Und live haben die Jungs und Mädels auch einige drauf. Das haben sie am Freitag bewiesen.
www.marygold.ch
www.troyvonbalthazar.net
www.schuur.ch

Nach kleiner, obligatorischer Verspätung betraten dann Marygold die Bühne, und zeigten gleich von Beginn weg: Grunge und Alternativerock waren gestern! Die Gegenwart heisst: Weniger Rock, mehr Elektronik, mehr Radiohead. Die neuen Songs wurden bravourös gemeistert, ab und zu ein alter Song herausgekramt. Das Fehlen von alten Gassenhauern wie „Neglected“ oder „Big M.T.“ bestätigte die These, dass sich Marygold eindeutig auf neuen Pfaden bewegen. Die zusätzliche Keyboarderin auf der Bühne verleihte den Songs noch mehr Abwechslungsreichtum und Tiefe, als sie zweifelsohne eh schon besitzen. Besonders schön waren die zweistimmigen Gesangslinien von Sänger Philipe Burrell und Bassistin K-Cee.
Von Marygold werden wir wohl noch einiges Hören. Im DRS 3 „Sounds“ gehören sie bereits zur Playlist, was eindeutig ein Qualitätssiegel ist. Und live haben die Jungs und Mädels auch einige drauf. Das haben sie am Freitag bewiesen.
www.marygold.ch
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