31. August 2005
DEATH CAB FOR CUTIE – Plans (Atlantic/Warner)
Death Cab For Cutie gehören zu den Bands, die einfach jedermann mag. Bisher lediglich als Geheimtipp gehandelt, dürften Death Cab mit „Plans“ diesem Status nun endgültig entwachsen sein. Nicht zuletzt auch dank einem Major-Label im Rücken und TV-Auftritten wie zum Beispiel bei „O.C., California“. Die Musik hat sich nicht wesentlich verändert, wenngleich keine flotten Poprock Stücke wie „The Sound Of Settling“ zu finden sind.
Benjamin Gibbard und seine drei Mitstreiter verstehen es wie kaum eine andere Band, ein gesamtes Album mit wunderschönen, träumerischen kleinen Popmeisterwerken voll zu packen. Gibbard schafft es, seine emotionalen Geschichten ohne jeglichen Kitsch rüberzubringen, mit einer Sorgfalt vorgetragen, wie es The Weakerthans nicht besser hingekriegt hätten. So klingt zeitgemässer Indie Pop in seiner Vollendung.
Der erste Hördurchgang von Plans mag vielleicht ein wenig enttäuschend enden. Übersongs für die Ewigkeit wie „Transatlanticism“ sind nicht so offensichtlich vertreten. „Plans“ braucht Zeit, um in seiner ganzen Schönheit zu erblühen. Zeit, die sich jeder, der etwas von alternativer Gitarrenmusik versteht, nehmen sollte. Denn solch grossartige Stücke wie „I Will Follow You Into The Dark“, „What Sarah Said“ oder “Brothers On A Hotel Bed” sind ganz einfach zu gut, um nicht erkannt zu werden.
Seth Cohen heisst der Charakter aus „O.C., California“ dessen Lieblingsband Death Cab For Cutie bei jeder Gelegenheit erwähnt wird. Seth Cohens Charaktereigenschaften lassen sich ohne weiteres auf Death Cab übertragen. Introvertiert, schüchtern, aber trotzdem intelligent und, wer sie noch nicht kennt, unbedingt entdeckenswert.
8/10
Ähnliche Interpreten:
Nada Surf
Postal Service
Straylight Run
www.deathcabforcutie.com
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Benjamin Gibbard und seine drei Mitstreiter verstehen es wie kaum eine andere Band, ein gesamtes Album mit wunderschönen, träumerischen kleinen Popmeisterwerken voll zu packen. Gibbard schafft es, seine emotionalen Geschichten ohne jeglichen Kitsch rüberzubringen, mit einer Sorgfalt vorgetragen, wie es The Weakerthans nicht besser hingekriegt hätten. So klingt zeitgemässer Indie Pop in seiner Vollendung.
Der erste Hördurchgang von Plans mag vielleicht ein wenig enttäuschend enden. Übersongs für die Ewigkeit wie „Transatlanticism“ sind nicht so offensichtlich vertreten. „Plans“ braucht Zeit, um in seiner ganzen Schönheit zu erblühen. Zeit, die sich jeder, der etwas von alternativer Gitarrenmusik versteht, nehmen sollte. Denn solch grossartige Stücke wie „I Will Follow You Into The Dark“, „What Sarah Said“ oder “Brothers On A Hotel Bed” sind ganz einfach zu gut, um nicht erkannt zu werden.
Seth Cohen heisst der Charakter aus „O.C., California“ dessen Lieblingsband Death Cab For Cutie bei jeder Gelegenheit erwähnt wird. Seth Cohens Charaktereigenschaften lassen sich ohne weiteres auf Death Cab übertragen. Introvertiert, schüchtern, aber trotzdem intelligent und, wer sie noch nicht kennt, unbedingt entdeckenswert.
8/10
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