Eigentlich könnte ich mir diesen Bericht sparen. Denn wer Drive-Thru Records kennt, der weiss, was er erwarten kann. Nämlich 08/15 Emorock, vielleicht gelegentlich mit etwas Geschrei und einigen Breaks aufgepeppt. Dazu natürlich eine tadellose, fette Produktion.
Auch Hidden In Plain View bilden da keine Ausnahme. Aber was soll’s, wer all den übrigen Drive Thru Bands wie Senses Fail, The Early November oder Finch nicht abgeneigt ist, wird bestimmt auch diese Scheibe mögen. Denn gefällige Melodien gibt es hier zuhauf, mal rockig („Ashes to ashes“, „American classic), mal collegradiotauglich („Bleed for you“, „Twenty below“) oder so richtig schmachtend („The innocent ones“, „Halcvon Daze“). Und an der Stimme des Sängers gibt es sowieso nichts auszusetzen.

Das alles bietet eine gefällige, mehr oder weniger abwechslungsreiche Emo-Platte. Wer die genannten Bands mag, kann hier also bedenkenlos zugreifen.

7/10

Ähnliche Interpreten:
Senses Fail
The Early November
The June Spirit

www.hiddeninplainview.com