20. Juli 2005
THE STARTING LINE – Based On A True Story (Geffen/Universal)
The Starting Line waren früher mal bei Drive Thru unter Vertrag. Inzwischen hat man das Label gewechselt, nicht aber den Musikstil. Dieser lässt sich wohl als Emopunk betiteln. Klingt ja reichlich unspannend, aber so schlimm ist „Based On A True Story“ dann doch nicht geworden.
Emopunk lebt von Melodien, und die sind hier haufenweise vorhanden. „Making Love To The Camera“ oder „Bedroom Talk“ erweisen sich als waschechte Ohrwürmer. Mit der sechsminütigen Halbballade „Photography“ beweisend die vier Amis, dass sie seit dem letzten Album zumindest ein wenig erwachsener geworden sind. Natürlich, vier Minuten hätten auch gereicht, gekünstelt wirkt das dann aber doch nicht. Von den restlichen Tracks gibt es eigentlich nicht viel zu berichten, ausser vielleicht das akustisch gehaltene „Ready“. Die anderen Songs hören sich schon relativ glattgebügelt und etwas gar radiotauglich an. Aber dieses Attribut trifft wohl auf jeden Vertreter des genannten Stils zu. Einen gewissen Wiedererkennungswert hat diese Platte, und irgendwie, ich weiss nicht genau wieso, auch ihren Charme.
Für alle, die bei den Begriffen Poppunk oder Emopunk schon Brechreiz kriegen: Finger weg von dieser Platte! Für offene Hörer von Emo-Poprock oder Punkrock lohnt es sich allerdings durchaus, hier mal ein reinzuhören.
6/10
Ähnliche Interpreten:
The Ataris
New Found Glory
Student Rick
www.startinglinerock.com
Emopunk lebt von Melodien, und die sind hier haufenweise vorhanden. „Making Love To The Camera“ oder „Bedroom Talk“ erweisen sich als waschechte Ohrwürmer. Mit der sechsminütigen Halbballade „Photography“ beweisend die vier Amis, dass sie seit dem letzten Album zumindest ein wenig erwachsener geworden sind. Natürlich, vier Minuten hätten auch gereicht, gekünstelt wirkt das dann aber doch nicht. Von den restlichen Tracks gibt es eigentlich nicht viel zu berichten, ausser vielleicht das akustisch gehaltene „Ready“. Die anderen Songs hören sich schon relativ glattgebügelt und etwas gar radiotauglich an. Aber dieses Attribut trifft wohl auf jeden Vertreter des genannten Stils zu. Einen gewissen Wiedererkennungswert hat diese Platte, und irgendwie, ich weiss nicht genau wieso, auch ihren Charme.
Für alle, die bei den Begriffen Poppunk oder Emopunk schon Brechreiz kriegen: Finger weg von dieser Platte! Für offene Hörer von Emo-Poprock oder Punkrock lohnt es sich allerdings durchaus, hier mal ein reinzuhören.
6/10
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