12. Juli 2005
DREDG – Catch Without Arms (Interscope/Universal)
Es gibt Bands, deren Musik kaum in Worte zu fassen ist. Oceansize zum Beispiel. Vielleicht auch Coheed and Cambria. Oder eben Dredg. Es gab kaum eine Platte, die so sehnsüchtig erwartet wurde wie „Catch Without Arms“. Das ist sie nun. Ein Meisterwerk. Es wäre gelogen, wenn jemand sagen würde, das in diesem Ausmass erwartet zu haben. Das Vorgängerwerk „El Cielo“ war eigentlich nicht zu toppen. Dredg haben es jedoch geschafft, das Unmögliche möglich gemacht.
Allein schon die ersten vier Tracks rechtfertigen den Kauf dieses Albums. Eingängiger sind sie geworden. Keine vertrackte, orientalisch angehauchte Instrumentals mehr. Es werden Melodien hervorgezaubert, die wir bis anhin noch nirgendwo in derartiger Perfektion gehört hatten. Hervorgetragen von einer berauschend schönen Stimme, die nicht selten an A-ha denken lässt. Im Gegensatz zu „Leitmotif“ und „El Cieolo“ist hier keine Angewöhnungszeit mehr nötig. Die unfassbare Schönheit der Songs springt einen geradezu an. Da kann auch mal darüber hinweg gesehen werden, dass mit „Zebraskin“ und „Sang Real“ zwei Stücke vertreten sind, die nicht mit den restlichen Songs mitzuhalten vermögen. Der Rest jedoch übertrifft streckenweise sogar jegliche Songs der Vorgänger. Sänger Gavin Hayes hat in einem Interview verraten, dass er während den Aufnahme-Sessions viel The Streets gehört hat. Somit wäre auch die Frage, woher denn die Ideen zu den Hiphop-lastigen Beats der beiden genannten Tracks kommen, beantwortet.
Für diese beiden für Dredg-Verhältnisse eher mittelmässigen Ausgüsse sorgen die restlichen Songs für mehr als bloss Entschädigung. „Spitshine“ oder „Jamais Vu“ sind einfach nur genial. Insgesamt sind die Stücke geradliniger geworden. „Tanbark“ und „Hangover On A Tuesday“ sind das Kompakteste und Rockigste, was die vier Amis bisher veröffentlicht haben.
Eigentlich unvorstellbar, die hier versprühte Energie live rüberzubringen, könnte man meinen. Wer ein Dredg-Konzert erleben durfte, wurde eindeutig eines besseren belehrt. Dredg zählen momentan zweifelsohne zu den besten, spannendsten, umwerfendsten Bands der Welt. Für mich bisher das Album des Jahres. „Catch Without Arms ist der ultimative musikalische Massstab 2005!
10/10
Ähnliche Interpreten:
A Perfect Circle
Oceansize
Elbow
Porcupine Tree
www.dredg.com
Allein schon die ersten vier Tracks rechtfertigen den Kauf dieses Albums. Eingängiger sind sie geworden. Keine vertrackte, orientalisch angehauchte Instrumentals mehr. Es werden Melodien hervorgezaubert, die wir bis anhin noch nirgendwo in derartiger Perfektion gehört hatten. Hervorgetragen von einer berauschend schönen Stimme, die nicht selten an A-ha denken lässt. Im Gegensatz zu „Leitmotif“ und „El Cieolo“ist hier keine Angewöhnungszeit mehr nötig. Die unfassbare Schönheit der Songs springt einen geradezu an. Da kann auch mal darüber hinweg gesehen werden, dass mit „Zebraskin“ und „Sang Real“ zwei Stücke vertreten sind, die nicht mit den restlichen Songs mitzuhalten vermögen. Der Rest jedoch übertrifft streckenweise sogar jegliche Songs der Vorgänger. Sänger Gavin Hayes hat in einem Interview verraten, dass er während den Aufnahme-Sessions viel The Streets gehört hat. Somit wäre auch die Frage, woher denn die Ideen zu den Hiphop-lastigen Beats der beiden genannten Tracks kommen, beantwortet.
Für diese beiden für Dredg-Verhältnisse eher mittelmässigen Ausgüsse sorgen die restlichen Songs für mehr als bloss Entschädigung. „Spitshine“ oder „Jamais Vu“ sind einfach nur genial. Insgesamt sind die Stücke geradliniger geworden. „Tanbark“ und „Hangover On A Tuesday“ sind das Kompakteste und Rockigste, was die vier Amis bisher veröffentlicht haben.
Eigentlich unvorstellbar, die hier versprühte Energie live rüberzubringen, könnte man meinen. Wer ein Dredg-Konzert erleben durfte, wurde eindeutig eines besseren belehrt. Dredg zählen momentan zweifelsohne zu den besten, spannendsten, umwerfendsten Bands der Welt. Für mich bisher das Album des Jahres. „Catch Without Arms ist der ultimative musikalische Massstab 2005!
10/10
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www.dredg.com




Kommentare
fantastische platte
eckiges album mit abgerundeten kanten