10. Juli 2005
ART OF FIGHTING – Second Storey (Bella Union/Irascible)
Mit ihrem Debütalbum „Wires“ haben Art Of Fighting in Australien den grossen Durchbruch geschafft. Dieser blieb ihnen in Europa leider verwehrt. Zu unrecht! In Zeiten, in denen Coldplay die Klingelton-Generation erreicht haben und längst nicht mehr restlos überzeugen können, sind solche Alternativen immer gern gesehen bzw. gehört.
Auch „Second Storey“ ist wieder eine wunderbare Platte geworden. In einem liebevoll gestalteten Booklet verpackt, sind hier zehn melancholische Gitarrenpop-Songs zu hören, fern von jeglichem Kitsch oder Pathos. Im Vordergrund steht die fragile Stimme von Sänger Tim Whitten. Die pure Schönheit der Stücke sind vielleicht nicht schon beim ersten Hördurchgang erkennbar. Sie werden mit jedem weiteren Versuch grösser. Die Gitarren werden, abgesehen vom Schluss bei „Two Rivers“, nie richtig laut. Müssen sie auch nicht, denn diese kleinen Popperlen treffen so oder so mitten ins Herz. Herr Whitten beherrscht die gesamte Gefühlspalette, von verzweifelt bis hoffnungsvoll, und serviert sie uns schonungslos und herzerwärmend.
Den Namen haben die vier Australier angeblich von einem Baller-Videospiel. Kaum zu glauben, dass diese friedlichen Zeitgenossen sich mit sowas abgeben. Anzuhören ist es ihnen definitiv nicht. Den Durchbruch in Europa hätte das Quartett mit diesem Werk auf jeden Fall verdient. Traurigkeit kann ja so schön sein!
8/10
Ähnliche Interpreten:
Snow Patrol
Thirteen Senses
Coldplay
Low
www.artoffighting.com
Auch „Second Storey“ ist wieder eine wunderbare Platte geworden. In einem liebevoll gestalteten Booklet verpackt, sind hier zehn melancholische Gitarrenpop-Songs zu hören, fern von jeglichem Kitsch oder Pathos. Im Vordergrund steht die fragile Stimme von Sänger Tim Whitten. Die pure Schönheit der Stücke sind vielleicht nicht schon beim ersten Hördurchgang erkennbar. Sie werden mit jedem weiteren Versuch grösser. Die Gitarren werden, abgesehen vom Schluss bei „Two Rivers“, nie richtig laut. Müssen sie auch nicht, denn diese kleinen Popperlen treffen so oder so mitten ins Herz. Herr Whitten beherrscht die gesamte Gefühlspalette, von verzweifelt bis hoffnungsvoll, und serviert sie uns schonungslos und herzerwärmend.
Den Namen haben die vier Australier angeblich von einem Baller-Videospiel. Kaum zu glauben, dass diese friedlichen Zeitgenossen sich mit sowas abgeben. Anzuhören ist es ihnen definitiv nicht. Den Durchbruch in Europa hätte das Quartett mit diesem Werk auf jeden Fall verdient. Traurigkeit kann ja so schön sein!
8/10
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