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Reise-, kollaborations- und experimentierfreudige Italiener.
Virtuos, rastlos, verspielt, zuweilen knallhart hangelt sich das italienische Trio (Bass, Schlagzeug, Bariton-Saxofon) durch seine komplexen Stücke voller Irrgänge, Falltüren und doppelten Böden. Zwischen Freejazz, Hardcore und Post-Rock hat es seine Nische gefunden. Die Diskographie ist umfangreich und die Band ist nahezu ständig unterwegs. Tourneen in Japan, Russland, USA, Kanada und ganz Europa hat sie absolviert, dabei mit Leuten wie Dälek, Thurston Moore, Mike Patton, Rob Wright (NoMeansNo), den Melvins oder Mats Gustafsson kollaboriert und dazwischen kurze Studiosessions bei Steve Albini oder Bob Weston eingeschoben. Demnächst erscheint ein weiteres Album: "Identification With The Enemy: A Key To The Underworld" (Atavistic/Irascible) ist eine Zusammenarbeit mit dem japanischen Elektroniker und Thrill Jockey-Künstler Nobukazu Takemura. Es brutzelt, fiepst und wummert an allen Enden, die Platte ist keine leichte Kost und vermutlich nicht der optimale Einstieg in die musikalische Welt von ZU. Wer sich diese erschliessen möchte, beginnt vielleicht besser mit "Igneo". Noch besser: ZU live sehen. Nächste Gelegenheit dazu gibt's am 16. Februar, wenn ZU mit dem Fugazi-Bassisten Joe Lally in der Usine in Genf auftreten.

ZU vs Dälek:

ZU live at Donaufestival:


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