18. August 2010
Worauf ich schon lange hinweisen wollte...
HEALTH haben an der diesjährigen Bad Bonn Kilbi einen ziemlich schweisstreibenden Auftritt hingelegt. Ihr eigenwilliger Sound zwischen Noise, Dance und Post-Punk lässt sich nur schwer beschreiben, er ist auch nicht wirklich zugänglich und doch ist da irgendwas, das sich festkrallt und zumindest den wagemutigen Musikhörer zu faszinieren vermag. Ihr letztes Album "Get Colour" hab ich mir nach dem Auftritt gekauft, leider war darauf der absolute Überhit des Konzerts nicht zu finden. "USA Boys" heisst der, und wie ich nun rausgefunden habe findet man den auf dem neuen Remix-Album "::Disco2" (CitySlang/TBA). Nebst dem neuen Song "USA Boys" findet man darauf (logo...) haufenweise tanzbare Remixe von Songs des letzten Albums. Ganz nett, z.T. sogar richtig gut. Aber wirklich herausragend ist dieses "USA Boys". Oh, boy...
Ein paar Wochen nach der Bad Bonn Kilbi fand das B-Sides Festival statt, und das war dieses Jahr ganz besonders toll. Eines der vielen Highlights war der Auftritt von MENOMENA aus Portland. Das experimentierfreudige Trio (das live ein Quartett ist) hat seine vertrackten Indie-Prog-Songs mit solch einer Freude aufs Parkett gelegt, dass man darob nur begeistert sein konnte. Die neue Platte "Mines" (ebenfalls CitySlang) hat mich zu Beginn dann weniger zu begeistern vermocht. Etwas gar kopflastig wirken die Songs und ich kann mich nicht mit allen Sängern gleichermassen anfreunden (alle 3 Menomenas singen). Mein Favorit - Brent Knopf, der letztes Jahr eine ganz tolle Platte unter dem Namen Ramona Falls veröffentlicht hat) - scheint im Vergleich zum Vorgänger "Friend or Foe" ein bisschen in den Hintergrund getreten zu sein. Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Nach ein paar Durchgängen beginnt vieles Sinn zu machen und die Songs haken sich allmählich in den Gehörgängen fest. Definitiv keine Instant-Platte, aber so mag man das ja eigentlich. Hier eine Hörprobe:
Menomena - Five Little Rooms by cityslang
HEALTH - USA BOYS from City Slang on Vimeo.
Ein paar Wochen nach der Bad Bonn Kilbi fand das B-Sides Festival statt, und das war dieses Jahr ganz besonders toll. Eines der vielen Highlights war der Auftritt von MENOMENA aus Portland. Das experimentierfreudige Trio (das live ein Quartett ist) hat seine vertrackten Indie-Prog-Songs mit solch einer Freude aufs Parkett gelegt, dass man darob nur begeistert sein konnte. Die neue Platte "Mines" (ebenfalls CitySlang) hat mich zu Beginn dann weniger zu begeistern vermocht. Etwas gar kopflastig wirken die Songs und ich kann mich nicht mit allen Sängern gleichermassen anfreunden (alle 3 Menomenas singen). Mein Favorit - Brent Knopf, der letztes Jahr eine ganz tolle Platte unter dem Namen Ramona Falls veröffentlicht hat) - scheint im Vergleich zum Vorgänger "Friend or Foe" ein bisschen in den Hintergrund getreten zu sein. Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Nach ein paar Durchgängen beginnt vieles Sinn zu machen und die Songs haken sich allmählich in den Gehörgängen fest. Definitiv keine Instant-Platte, aber so mag man das ja eigentlich. Hier eine Hörprobe:
Menomena - Five Little Rooms by cityslang





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