13. September 2010
Neues Album von SUPERCHUNK oder Wenn alte Liebe wirklich nicht rostet!
Sie gehören zu meinen liebsten Bands überhaupt, und das seit ich zum ersten Mal ihr 95er-Album "Here's Where The Strings Come In" gehört hatte. Es dauerte nur ein paar Sekunden, solange nämlich bis diese grandiose Gitarrenmelodie im Opener "Hyper Enough" (herrliches Video übrigens, hier) einsetzte, und es war um mich geschehen.
Die Band um Sänger Mac McCaughan und Bassistin Laura Ballance veröffentlichte in den 90ern eine Power-Pop/Indie-Rock/College-Punk-Hitsammlung nach der anderen, mindestens ihre Alben "On The Mouth", "Foolish", "Here's Where The Strings Come In" und "Indoor Living" gehören in jede anständig sortierte CD-Sammlung, in der Platz für "klassische" 90s-Gitarrenmusik ist. Herausragendes Merkmal ist die eigenwillige, meist etwas zu hoch klingende aber zutiefst liebenwürdige Stimme von McCaughan, daneben sind es die hymnisch-exaltierten Gitarren und das verspielt nach vorne preschende Schlagzeug, die Superchunks Musik so unwiderstehlich machen. Gegen Ende der 90er und zu Beginn der 00er Jahre verschob sich der musikalische Fokus von Superchunk ein wenig, auf ihrem bis dato letzten Album "Here's To Shutting Up" (2001) gingen sie deutlicher ruhiger und mit mehr orchestraler Unterstützung ans Werk. Eine schöne Platte, aber auch ein typisches Alterswerk. Danach wurde es ruhig um die Band. McCaughan veröffentlichte ein paar Platten mit seinem Nebenprojekt Portastatic, die aber meinen Hunger nach neuen Superchunk-Klängen nicht zu stillen vermochten.
Offiziell lösten sich Superchunk zwar nie auf, aber so richtig hat wohl niemand mehr mit einer Platte wie "Majesty Shredding" gerechnet, die nun dieser Tage auf dem von Mac und Laura gegründeten Label Merge Records (dank Arcade Fire spätestens seit 2004 eines der erfolgreichsten Indie-Labels Nordamerikas) erscheint. "Majesty Shredding" klingt exakt so, wie man sich Mitte der 90er eine Superchunk-Platte vorgestellt hatte. Nichts also für Avantgardisten, wunderbar hingegen für Nostalgiker und solche die's werden wollen. Let the good times roll!
Album-Stream "Majesty Shredding"
www.myspace.com/superchunkmusic
Die Band um Sänger Mac McCaughan und Bassistin Laura Ballance veröffentlichte in den 90ern eine Power-Pop/Indie-Rock/College-Punk-Hitsammlung nach der anderen, mindestens ihre Alben "On The Mouth", "Foolish", "Here's Where The Strings Come In" und "Indoor Living" gehören in jede anständig sortierte CD-Sammlung, in der Platz für "klassische" 90s-Gitarrenmusik ist. Herausragendes Merkmal ist die eigenwillige, meist etwas zu hoch klingende aber zutiefst liebenwürdige Stimme von McCaughan, daneben sind es die hymnisch-exaltierten Gitarren und das verspielt nach vorne preschende Schlagzeug, die Superchunks Musik so unwiderstehlich machen. Gegen Ende der 90er und zu Beginn der 00er Jahre verschob sich der musikalische Fokus von Superchunk ein wenig, auf ihrem bis dato letzten Album "Here's To Shutting Up" (2001) gingen sie deutlicher ruhiger und mit mehr orchestraler Unterstützung ans Werk. Eine schöne Platte, aber auch ein typisches Alterswerk. Danach wurde es ruhig um die Band. McCaughan veröffentlichte ein paar Platten mit seinem Nebenprojekt Portastatic, die aber meinen Hunger nach neuen Superchunk-Klängen nicht zu stillen vermochten.
Offiziell lösten sich Superchunk zwar nie auf, aber so richtig hat wohl niemand mehr mit einer Platte wie "Majesty Shredding" gerechnet, die nun dieser Tage auf dem von Mac und Laura gegründeten Label Merge Records (dank Arcade Fire spätestens seit 2004 eines der erfolgreichsten Indie-Labels Nordamerikas) erscheint. "Majesty Shredding" klingt exakt so, wie man sich Mitte der 90er eine Superchunk-Platte vorgestellt hatte. Nichts also für Avantgardisten, wunderbar hingegen für Nostalgiker und solche die's werden wollen. Let the good times roll!
Album-Stream "Majesty Shredding"
www.myspace.com/superchunkmusic




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