20. September 2007
Neues Album von José Gonzalez
Berlin, Dezember 2004, Privatclub: Logh spielen heut abend, als Support haben sie einen unscheinbaren Schweden namens José Gonzalez dabei. Der zupft virtuos auf seiner Nylon-besaiteten Gitarre und singt wie durch Watte mit einer wunderbar sanften Stimme . Irgendwie schön, irgendwie auch etwas langweilig... Dass José Gonzalez kurze Zeit später dank eines Werbespots derart bekannt werden sollte und sein Debut "Veneer" in England mit Platin ausgezeichnet werden würde, hätte ich mir damals beim besten Willen nicht vorstellen können.
Nun, fast 4 Jahre nach dem Erscheinen von "Veneer", veröffentlicht Gonzalez sein Zweitwerk "In Our Nature" (Peacefrog/Namskeio). Mit "Teardrops" von Massive Attack hat er sich diesmal einen etwas bekannteren Cover-Song ausgesucht ("Heartbeats" vom Erstling kennen wohl mehr Leute in Gonzalez' Version als im Original von The Knife), wie schon beim Debut sticht das Cover aber überhaupt nicht aus den Eigenkompositionen raus. Gewohnt minimalistisch und unaufgeregt klingen die 10 Songs auf "In Our Nature". Weiterentwicklung, etwa in Form von ausschweifenderen Arrangements oder vermehrt eingesetzer Percussion, sucht man vergeblich. Wer sich also nichts sehnlicher als ein zweites "Veneer" wünschte, dürfte mit "In Our Nature" glücklich werden. Wer gerne ein paar neue Ansätze gehört hätte, wird sich irgendwann etwas langweilen...
Das ganze Album kann derzeit hier gehört werden: myspace.com/josegonzalez
Nun, fast 4 Jahre nach dem Erscheinen von "Veneer", veröffentlicht Gonzalez sein Zweitwerk "In Our Nature" (Peacefrog/Namskeio). Mit "Teardrops" von Massive Attack hat er sich diesmal einen etwas bekannteren Cover-Song ausgesucht ("Heartbeats" vom Erstling kennen wohl mehr Leute in Gonzalez' Version als im Original von The Knife), wie schon beim Debut sticht das Cover aber überhaupt nicht aus den Eigenkompositionen raus. Gewohnt minimalistisch und unaufgeregt klingen die 10 Songs auf "In Our Nature". Weiterentwicklung, etwa in Form von ausschweifenderen Arrangements oder vermehrt eingesetzer Percussion, sucht man vergeblich. Wer sich also nichts sehnlicher als ein zweites "Veneer" wünschte, dürfte mit "In Our Nature" glücklich werden. Wer gerne ein paar neue Ansätze gehört hätte, wird sich irgendwann etwas langweilen...
Das ganze Album kann derzeit hier gehört werden: myspace.com/josegonzalez




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