23. Juni 2005
KULA SHAKER - Peasants, Pigs & Astronauts
Kula Shaker, zu Unrecht als Britpop Eintagsfliegen abgetan, sind schon lange nicht mehr. Völlig unerwartet warf man nach 2 grandiosen Alben und einer EP das Handtuch. Mit „Peasants, Pigs & Astronauts“ haben sie aber ein eindrückliches Denkmal hinterlassen, das die Band am Höhepunkt ihres Schaffens zeigt.
Kula Shaker, das waren Crispian Mills (Gitarre/Gesang), Jay Darlington (Keyboards; später Oasis Tour-Keyboarder), Alonza Bevan (Bass) und Paul Winter-Hart (Schlagzeug). Auf „PP&A“ wurden sie ausserdem von einigen zusätzlichen (traditionellen indischen) Musikern unterstützt, deren Beiträge das psychedelische Element der Musik perfekt unterstützen. Produziert hat ein gewisser Bob Ezrin, verantwortlich für Werke von Pink Floyd, Kiss und Alice Cooper. Auch dank seiner Unterstützung ist aus „PP&A“ ein durchgehend hochkarätiges und ungewöhnliches Album geworden, das nicht bloss eine gute Single vorzuweisen hat.
Das Retro-Brit-Rock Werk beginnt mit „Great Hosannah“. Wie bei den meisten Songs auf dem Album gibt’s zuerst eine schräge, zaghafte Einleitung. Dann wird aber schnell klar gemacht, wo’s lang geht! In die Vergangenheit. Die Band setzt ein, nach 2 Minuten auch noch der zerbrechliche, überaus charismatische Gesang. Der Song steigert sich immer mehr und wenn nach über 5 Minuten die „2“ auf dem Display leuchtet, möchte man gleich nochmals vorspulen. Ist aber nicht nötig! Es geht ja weiter. „Mystical Machine Gun“ beginn ebenfalls mit irgendwas Indischem, gefolgt von einer spartanisch instrumentierten Strophe und einem Refrain der so richtig reinhaut. „Shower Your Love“ entpuppt sich nach gewohnt seltsamem Anfang als perfekter Popsong, der besser unmöglich sein könnte! „108 Battles“ und „Sound Of Drums“ erinnern stark an the Doors, rocken jedoch um einiges mehr. Auch jeder weitere Song auf „PP&A“, den man als Song bezeichnen kann, ist ein Meisterwerk für sich. Jedoch gibt es auch einige wenige „Hare Krishna“ Intermezzos, die bestimmt nicht jedermanns Sache sind. Und obwohl sich meine Freunde bestimmt wieder beschweren, ich nehme die Kula Shaker CD mit, wenn ich das nächste Mal einen gemütlichen Abend am See verbringe.
9/10
Ähnlicher Interpret:
The Jeevas
www.kulashaker.co.uk
Kula Shaker, das waren Crispian Mills (Gitarre/Gesang), Jay Darlington (Keyboards; später Oasis Tour-Keyboarder), Alonza Bevan (Bass) und Paul Winter-Hart (Schlagzeug). Auf „PP&A“ wurden sie ausserdem von einigen zusätzlichen (traditionellen indischen) Musikern unterstützt, deren Beiträge das psychedelische Element der Musik perfekt unterstützen. Produziert hat ein gewisser Bob Ezrin, verantwortlich für Werke von Pink Floyd, Kiss und Alice Cooper. Auch dank seiner Unterstützung ist aus „PP&A“ ein durchgehend hochkarätiges und ungewöhnliches Album geworden, das nicht bloss eine gute Single vorzuweisen hat.
Das Retro-Brit-Rock Werk beginnt mit „Great Hosannah“. Wie bei den meisten Songs auf dem Album gibt’s zuerst eine schräge, zaghafte Einleitung. Dann wird aber schnell klar gemacht, wo’s lang geht! In die Vergangenheit. Die Band setzt ein, nach 2 Minuten auch noch der zerbrechliche, überaus charismatische Gesang. Der Song steigert sich immer mehr und wenn nach über 5 Minuten die „2“ auf dem Display leuchtet, möchte man gleich nochmals vorspulen. Ist aber nicht nötig! Es geht ja weiter. „Mystical Machine Gun“ beginn ebenfalls mit irgendwas Indischem, gefolgt von einer spartanisch instrumentierten Strophe und einem Refrain der so richtig reinhaut. „Shower Your Love“ entpuppt sich nach gewohnt seltsamem Anfang als perfekter Popsong, der besser unmöglich sein könnte! „108 Battles“ und „Sound Of Drums“ erinnern stark an the Doors, rocken jedoch um einiges mehr. Auch jeder weitere Song auf „PP&A“, den man als Song bezeichnen kann, ist ein Meisterwerk für sich. Jedoch gibt es auch einige wenige „Hare Krishna“ Intermezzos, die bestimmt nicht jedermanns Sache sind. Und obwohl sich meine Freunde bestimmt wieder beschweren, ich nehme die Kula Shaker CD mit, wenn ich das nächste Mal einen gemütlichen Abend am See verbringe.
9/10
Ähnlicher Interpret:
The Jeevas
www.kulashaker.co.uk




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RTC