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<wml xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head><meta http-equiv="Content-Type" content="text/vnd.wap.wml;charset=ISO-8859-1"/></head><card id="main" title="KAYWA"><p><big>BANDS Magazine</big><br/>Bands &#38; Musik Szene Schweiz<br/></p><p><small>30.6.2005,&#xA0;18:09</small><br/><b><a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/bandberichte/sounds---interview-mit-urs-musfeld-26-mai-2005.html">SOUNDS! - Interview mit Urs Musfeld, 26.05.2005</a></b></p><p>[<a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/exturl/http/bandsmagazine.ch/files/images/2005/6/mob157_1119370630.jpg">bild</a>]<br/>
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Seit &#xFC;ber 20 Jahren Garant f&#xFC;r guten Musikgeschmack im &#xF6;ffentlich-rechtlichen Radio: Sounds!<br/>
</p><p>Als Pop-Besessener (frei nach Christian Gasser: Mein erster Sanyo. Bekenntnisse eines Popbesessenen, Heyne Verlag, 2000) bin ich stets auf der Suche nach musikalischen Neuentdeckungen. Wichtigste Quelle &#x2013; nebst dem St&#xF6;bern in Plattenl&#xE4;den und dem Lesen von Print- und Online-Magazinen &#x2013; sind f&#xFC;r mich Freunde und Bekannte mit exklusivem Musikgeschmack, die mir jede Neuentdeckung sogleich enthusiastisch empfehlen und CD&#x2019;s brennen mit Songs, von denen sie annehmen dass ich sie einfach kennen und/oder lieben muss. Auf diese Art hab ich zum Beispiel Enon, Hot Hot Heat und Arcade Fire kennen gelernt oder auch Klassiker wie Built To Spill oder The Feelies um nur ganz wenige zu nennen.<br/>
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Sounds! &#x2013; der t&#xE4;gliche Freund am Radio<br/>
Eine Radio-Sendung, die beinahe wie so ein musikalischer Freund ist, l&#xE4;uft von Montag bis Freitag zwischen 22 bis 24 Uhr auf DRS3 und Virus. Die Rede ist von Sounds! Ein Juwel im ansonsten leider immer seichteren Musikprogramm des einstmals als &#x201E;St&#xF6;rsender&#x201C; gestarteten DRS3. Ironie des Schicksals am Rande: Als DRS3 zu Beginn der 80er lanciert wurde, diente die Sendung Sounds!, die bereits seit einigen Jahren auf DRS2 ein Nischendasein fristete, als Vorbild f&#xFC;r den neuen Sender. Frech sollte er sein, aufregend und offen f&#xFC;r Neues. Nun, rund 20 Jahre sp&#xE4;ter, ist Sounds! immer noch eine musikalische Nische...<br/>
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Um mehr &#xFC;ber diesen musikalischen Freund zu erfahren, der mir u.a. Fischerspooner. Modest Mouse und The Go-Betweens n&#xE4;her brachte (die beiden letztern via meine Freundin, die sie im Sounds! geh&#xF6;rt und f&#xFC;r erw&#xE4;hnenswert befunden hatte), traf ich mich mit Urs Musfeld, dem Musikredaktor von Sounds!. Die Sendung wird in Basel produziert, wo sich das Virus-Studio befindet. Nachdem vor einigen Jahren Sounds! ins Programm von Virus verfrachtet worden ist, l&#xE4;uft die Sendung mittlerweile parallel auf DRS3 und Virus, ist quasi das Bindeglied zwischen den beiden Sendern.<br/>
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[<a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/exturl/http/bandsmagazine.ch/files/images/2005/6/mob158_1119370749.jpg">bild</a>] [<a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/exturl/http/bandsmagazine.ch/files/images/2005/6/mob159_1119370797.jpg">bild</a>]<br/>
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Musfeld&#x2019;s B&#xFC;ro ist der Traum eines jeden Musikfreaks. CD&#x2019;s wohin das Auge blickt (das Vinyl ist mittlerweile in den Keller verlagert worden). 2'000 St&#xFC;ck, 3'000 St&#xFC;ck? Urs Musfeld ist sich da nicht so sicher. Denn: EDV-m&#xE4;ssig erfasst sind die CD&#x2019;s nicht, den genauen &#xDC;berblick hat also nur ein Mann: Urs Musfeld selber. Er versichert mir aber lachend, dass er ganz genau weiss, was wo zu finden ist. (Wenn ich&#x2019;s richtig verstanden habe, sind die Platten nach Jahren geordnet und innerhalb der Jahre alphabetisch. Zudem gibt es eine eigene Abteilung f&#xFC;r Hip-Hop.)<br/>
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&#x201E;Teenage Kicks!&#x201C;<br/>
Die Sendung (oder &#x201E;das Sendegef&#xE4;ss&#x201C;, wie man im Radio-Jargon sagt) Sounds! ist ein Kind der Punk-Bewegung. Gegen Ende der 70er-Jahre wuchs auch hierzulande die Erkenntnis, dass in der Musikszene ganz gewaltige Ver&#xE4;nderungen stattfanden.<br/>
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&#x201E;Die Punk- und Pub-Rock-Bewegung aus England mit Interpreten wie Ian Drury oder Elvis Costello war ausschlaggebend. Diese Musik hatte einfach in der Schweizer Radiolandschaft &#xFC;berhaupt kein Abbild&#x201C;, erinnert sich Musfeld. Christoph Schwegler und Martin Sch&#xE4;fer starteten damals eine Sendung, in der diese neue Musik Platz hatte. Etwas sp&#xE4;ter kamen dann Urs Musfeld und Fran&#xE7;ois M&#xFC;rner (FM) dazu. Intern f&#xFC;hrte das nat&#xFC;rlich zu Diskussionen. Will man &#xFC;berhaupt Punk im Radio?<br/>
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&#x201E;Martin Sch&#xE4;fer konnte sich dann aber durchsetzen, und diese Musik &#x2013; zusammen mit Reggae &#x2013; im Radio spielen. Damals hatten wir noch mehr den Status einer &#x201E;Ghetto-Sendung&#x201C;, die ihr eigenes Ding macht. Aber wir haben probiert, die Diskussionen die sich gesellschaftlich ergaben auch auf dem Sender abzubilden. Damals kam der Popdiskurs auf: &#x201A;Was bedeutet Punk?&#x2019; Klar stand die Musik im Vordergrund, aber wir wollten auch zeigen, was es da f&#xFC;r Verbindungen mit der Gesellschaft gibt. Zu Zeiten der Jugendbewegung der 80er waren wir die einzige Sendung die solche Musik spielte, Private gab es ja noch keine. Da entstand dann eine richtig verschworene Gemeinschaft, die H&#xF6;rer haben sich stark mit der Sendung identifiziert.&#x201C;<br/>
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&#x201E;Career Opportunities&#x201C;<br/>
Die Radio-Karriere hatte Musfeld &#xFC;brigens keineswegs geplant:<br/>
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&#x201E;Ich hab Deutsch und Geschichte studiert und wollte eigentlich Lehrer werden. Aber ich hab mich schon seit dem Gymnasium sehr f&#xFC;r Musik interessiert. In Martin Sch&#xE4;fers und Christoph Schweglers Sendung gab es manchmal auch Wettbewerbe. Ich hab da 2 Mal gewonnen und bin so mit Martin Sch&#xE4;fer ins Gespr&#xE4;ch gekommen. Er hat mich dabei gefragt, ob ich an einem kleinen Job interessiert w&#xE4;re: sie h&#xE4;tten 2'000 Platten die archiviert werden m&#xFC;ssten und die ich dabei nat&#xFC;rlich auch h&#xF6;ren durfte. Also hab ich das gemacht, 2 Tage pro Woche. Martin meinte dann, dass ich bei Gelegenheit auch mal Sendungen machen k&#xF6;nne. So bin ich reingerutscht. Zu Beginn hab ich die Sendung &#x201E;Feedback&#x201C; am Mittag moderiert. Ich hatte G&#xE4;ste im Studio, mit denen ich &#xFC;ber ihre T&#xE4;tigkeiten und Hobbies sprach und die ihre Platten spielen konnten. Ab 1980 war ich dann fix bei Sounds! dabei. Sp&#xE4;ter, beim DRS3, hab ich auch das CH-Special gemacht, Sounds!-Surprise, Jazz-Special sowie &#x2013; in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Redaktoren &#x2013; Musik zu Input.&#x201C;<br/>
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&#x201E;Play For Today&#x201C;<br/>
Der Sounds!-Redaktor ist also ein alter Radio-Hase, dem die Neugierde aber noch heute deutlich anzusp&#xFC;ren ist. Neugierde ist auch etwas, was seiner Meinung nach die Sounds!-H&#xF6;rerschaft auszeichnet.<br/>
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&#x201E;Ich denke die Leute die Sounds! h&#xF6;ren sind sehr musikinteressiert. Sie schalten ein und hoffen, was Neues zu entdecken. Die meisten h&#xF6;ren die Sendung gezielt. Intern f&#xFC;hrt dass nat&#xFC;rlich manchmal zu Diskussionen, schliessen wir damit nicht auch Leute aus? Es ist schon klar, jemand der nur Country h&#xF6;rt, wird bei uns nicht gl&#xFC;cklich. Aber jemand der Country h&#xF6;rt und offen ist f&#xFC;r Neues, der kann bei uns auch Neues entdecken, Sachen aus der Singer/Songwriter-Ecke etwa, die ihn interessieren k&#xF6;nnten. Durch die H&#xF6;rer Top-5 haben wir sehr gut gesehen, dass das Publikum altersm&#xE4;ssig sehr breit gestreut ist. Da gibt es 15-j&#xE4;hrige die Musik h&#xF6;ren, die man nie erwarten w&#xFC;rde, die sich eigene Identit&#xE4;t aufbauen und durch exquisiten Geschmack auffallen. Das zeigt, dass es ein musikinteressiertes Publikum anspricht, das sich durch Neugierde auszeichnet. Ist halt auch eine Hilfe, statt dass sie jeden Tag in Plattenl&#xE4;den rennen &#x2013; dazu fehlt heute sowieso den meisten die Zeit &#x2013; h&#xF6;ren sie unsere Sendung.&#x201C;<br/>
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[<a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/exturl/http/bandsmagazine.ch/files/images/2005/6/mob160_1119370989.jpg">bild</a>] [<a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/exturl/http/bandsmagazine.ch/files/images/2005/6/mob161_1119371020.jpg">bild</a>]<br/>
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Die stilistische Bandbreite bei Sounds! ist auff&#xE4;llig. Auf der Virus-Homepage heisst es: &#x201E;Sounds! gibt dir die vollen 360&#xB0; der besten neuen Tracks von Rock zu Electronica, von Hip Hop zu Breakbeats.&#x201C; Gibt es dennoch gewisse Einschr&#xE4;nkungen?<br/>
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&#x201E;Ich kann nat&#xFC;rlich nicht allzu schr&#xE4;ge Sachen spielen, wir machen ja Radio, es soll schon h&#xF6;rbar sein. Die Musik soll aber dennoch Aufmerksamkeit verlangen. Aber es gibt sehr spezielle Sachen, die mir gefallen. Schnittstellen zwischen Jazz, Klassik und Pop, auch ganz Experimentelles, das konnte ich fr&#xFC;her bei Sounds!-Surprise besser einbringen.&#x201C;<br/>
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Sounds!-Surprise gibt es mittlerweile nicht mehr, eine Folge des neuen, st&#xE4;rker auf Mainstream ausgerichteten Konzepts von DRS3. Aber auch Sounds! hat aufgrund des neuen Konzepts einige Ver&#xE4;nderungen durchgemacht.<br/>
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&#x201E;Die Sendezeit hat mehrmals ge&#xE4;ndert. Eine Zeitlang lief Sounds! von 19 bis 21 Uhr, vor den Specials. Mit der st&#xE4;rkeren Ausrichtung auf den Mainstream war der Bruch zur Day-Time dann aber zu gross. Dann fand die Sendung ein Jahr lang nur noch auf Virus statt, was aber zu vielen Reaktionen von Seiten der H&#xF6;rerschaft gef&#xFC;hrt hat. Seit dem Wechsel bei der Leitung von DRS3 sind wir nun auf beiden Sendern zu h&#xF6;ren.&#x201C;<br/>
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Aber auch inhaltlich haben sich die Schwerpunkte verlagert. Ich kann mich erinnern, dass ich vor einigen Jahren eher das Rockspecial geh&#xF6;rt habe und mir Sounds! immer sehr &#x201E;elektronisch&#x201C; vorkam, w&#xE4;hrend ich heute mit Sounds! sehr viel besser bedient bin. Urs Musfeld best&#xE4;tigt, dass sich nicht nur mein Geschmack ge&#xE4;ndert hat:<br/>
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&#x201E;Die Specials haben auch neues Konzept, sie sollen jetzt ein gr&#xF6;sseres Publikum ansprechen, deshalb wird dort mehr Classic-Rock gespielt. So haben dann innovative Metal-Sachen wie System Of A Down Platz bei uns. Aber im Moment l&#xE4;uft auch im Gitarrensektor einfach wieder mehr, was nicht nur Abklatsch ist, wie etwa die ganzen Neo-Punk-Bands Ende der Neunziger. Bands wie Maximo Park, Franz Ferdinand orientieren sich zwar klar an der Vergangenheit, machen aber einfach gute Songs. Aber auch im Indierock-Bereich, der mir immer sehr wichtig war, l&#xE4;uft viel, gerade in der Schweiz. Neviss aus Luzern oder Navel aus Basel. Oder auch Magicrays aus der Romandie. Das sind Sachen die ich spielen m&#xF6;chte, gerade auch weil sie am Tag nicht gespielt werden. Aber auch zu Beginn der Neunziger haben wir viel Rockmusik gespielt. Als Hardcore und sp&#xE4;ter Grunge aufkam, spielten wir das im Sounds!, noch bevor diese Musik vom Rock-Special aufgenommen worden ist. Das ist auch unsere Vorgabe: Trends zu erkennen bevor sie kommerziell werden. Mitte der Neunziger passierten dann halt einfach die innovativsten Sachen im Techno/Elektro-Bereich, auch durch die neuen M&#xF6;glichkeiten des Homerecording. Und aktuell vermischt sich das alles immer mehr. Diese Gleichzeitigkeit von Hip-Hop, Dub, Rock, Pop, das find ich spannend. Ich hab nat&#xFC;rlich auch den Anspruch, Sounds! in der Pop-Geschichte zu situieren, aber ohne allzu p&#xE4;dagogisch sein zu wollen. Aber Querbez&#xFC;ge und Referenzen m&#xF6;chte ich schon aufzeigen.&#x201C;<br/>
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Seit &#xFC;ber 20 Jahren am Puls der Pop-Geschichte. Hat Musfeld da eigentlich nie eine Entwicklung verpasst?<br/>
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&#x201E;Das t&#xF6;nt vielleicht etwas &#xFC;berheblich, aber ich glaube wir haben sicher nichts verpasst. In der Zeit der ziemlich radikalen DRS3-Reorganisation da hab ich das was im experimentellen Bereich der elektronischen Musik abging nur sehr selektiv anschauen k&#xF6;nnen, da w&#xE4;r ich gerne weitergegangen. Aber grunds&#xE4;tzlich waren wir immer dabei.&#x201C;<br/>
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[<a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/exturl/http/bandsmagazine.ch/files/images/2005/6/mob162_1119372188.jpg">bild</a>] [<a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/exturl/http/bandsmagazine.ch/files/images/2005/6/mob163_1119372237.jpg">bild</a>]<br/>
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&#x201E;Radio, Radio!&#x201C;<br/>
Mit Urs Musfeld k&#xF6;nnte man stundenlang &#xFC;ber aktuelle und vergangene Entwicklungen der Pop-Geschichte diskutieren, aber ich wollte von ihm auch noch wissen, wie denn so sein Alltag als Musikredaktor aussieht und wie eigentlich eine Sounds!-Sendung entsteht.<br/>
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&#x201E;Am Morgen beantworte ich meist E-Mails. H&#xF6;rerreaktionen zur Sendung, Interview-Angebote von Plattenfirmen und so weiter. Dann h&#xF6;re ich mir nat&#xFC;rlich die neuen CD&#x2019;s an. Die meisten Plattenfirmen und Vertriebe wissen, was uns in etwa interessiert und schicken uns dann die Sachen zu. Nach anderen, &#xFC;ber die ich bspw. etwas gelesen habe, frage ich selber nach.<br/>
F&#xFC;r die Entstehung der Sendung ist nat&#xFC;rlich wichtig, dass wir ein sehr gut eingespieltes Team sind. Mathias Erb hat einen Wahnsinns-&#xDC;berblick, der kann das kompetent &#xFC;ber den Sender bringen. Auch Simon der sehr interessiert ist, die haben beide auch die Ohren offen.<br/>
Ich schreib jeweils kurze Texte zu den Songs, die ich in der Sendung spiele, darauf k&#xF6;nnen sie zur&#xFC;ckgreifen. Weil ich mir ja auch etwas &#xFC;berlege, wenn ich die Songs zusammenstelle, mache ich nicht einfach nur Stichworte sondern formulier das gleich aus. Die Moderatoren k&#xF6;nnen das auch noch redigieren. H&#xF6;rerkontakte und auch Interviews f&#xFC;hren und bearbeiten sie selbst.&#x201C;<br/>
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Urs hat &#xFC;brigens ein 90 Prozent-Pensum, die Moderatoren sind zu 60 bzw. 40 Prozent angestellt.<br/>
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&#x201E;Dadurch dass ich jeden Tag da bin, hab ich nat&#xFC;rlich den besten &#xDC;berblick &#xFC;ber Konzerte, Interviewangebote, Neuheiten etc. Wir kommunizieren viel per E-Mail, da wir uns nur kurz sehen, weil die Moderatoren in der Regel dann mit der Arbeit beginnen, wenn ich fertig bin. Einmal pro Monat finden Redaktionssitzungen statt, bei denen auch der Virus-Musikchef teilnimmt. Zudem haben wir nat&#xFC;rlich Kontakte mit DRS3 in Z&#xFC;rich um &#xDC;berschneidungen zu vermeiden. Da klappt die Koordination sehr gut. Manchmal teasen sie auch im Abendprogrogramm zwischen 19 und 20 Uhr Sachen an, die wir dann in der Sendung bringen. Das gibt dann ein einheitliches Bild, da profitieren beide Sender davon.&#x201C;<br/>
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&#x201E;Friday&#x201C;<br/>
Und wie l&#xE4;uft den nun die Musikauswahl?<br/>
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&#x201E;Da haben nat&#xFC;rlich verschiedene Faktoren einen Einfluss. Zum einen mein pers&#xF6;nlicher Geschmack, aber nat&#xFC;rlich auch wie relevant ein Band gerade ist. Am Mittwoch entscheide ich jeweils, welche Platte in der n&#xE4;chsten Woche zur &#x201E;Sounds!-Platte der Woche&#x201C; (dieses Album wird dann jeden Tag von den Moderatoren kurz vorgestellt, Anm. d. Verf.) und ich w&#xE4;hl ein Sounds!-Powerplay aus, einen Song, den wir jeden Tag spielen.<br/>
Wenn ich das Programm zusammenstelle, hat nat&#xFC;rlich auch beispielsweise das Wetter einen Einfluss, die Stimmung soll halt einfliessen, anders als wenn es ein Computer machen w&#xFC;rde.<br/>
Manchmal &#xFC;berleg ich eine halbe Stunde lang, was ich als letzten Song spiele. Das ist mir halt wichtig. Freitag ist generell etwas Beat-lastiger, Clubsounds als Einstimmung aufs Wochenende, das passt auch zum Virus-Konzept.<br/>
Wenn eine Band die mir eigentlich gef&#xE4;llt den Sprung ins Tagesprogramm geschafft hat, dann spielen wir das zwar nicht nicht mehr, aber ich w&#xE4;hl dann halt einfach einen anderen Song als die Single oder spiele es einfach weniger, obwohl&#x2019;s mir gef&#xE4;llt. Ein Beispiel daf&#xFC;r w&#xE4;re R&#xF6;yksopp, die haben wir vor 4 Jahren entdeckt, das l&#xE4;uft jetzt mittlerweile &#xFC;berall, das pushen wir dann nicht mehr so stark. Auch Eskobar oder Saybia haben wir zum Beispiel sehr viel gespielt. Oder Hawksley Workman, den haben Matthias und ich mal live gesehen, der ist ein sehr charismatischer Entertainment der einfach sehr gute Pop-Songs schreibt. Der hat es dann ins Tagesprogramm geschafft, daraufhin hab ich ihn weniger gespielt. Unsere prim&#xE4;re Aufgabe ist es, Perlen zu entdecken und spielen, die sonst nicht gespielt werden."<br/>
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Auf meine Frage, ob er denn manchmal entt&#xE4;uscht ist, dass es gewisse Sachen nicht ins Tagesprogramm schaffen, meint er:<br/>
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&#x201E;Also manchmal gibt es schon Dinge, die meiner Meinung nach sehr gut ins Tagesprogramm passen w&#xFC;rden. Da k&#xF6;nnte man noch viel mehr reinbringen. Ich war ein Zeitlang auch in der Musikredaktion von DRS3, hab das auch versucht.&#x201C;<br/>
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Offenbar mit wenig Erfolg, aber daf&#xFC;r hat er ja im Sounds! nahezu freie Hand, was die Auswahl betrifft. Oder gibt es da gewisse Vorgaben vom Sender?<br/>
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&#x201E;Nein, ich bin schon sehr frei. Aber ich war ja auch meist bei den Konzepten beteiligt, insofern weiss ich selbst, was Platz hat in der Sendung und was nicht. Es wird eher mal diskutiert, ob etwas eventuell eher f&#xFC;rs Rockspecial gewesen w&#xE4;re oder ob wir zuwenig Schweizer Musik gespielt haben. Wir versuchen eigentlich 2 Schweizer Songs pro Sendung zu spielen.&#x201C;<br/>
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Auf welche musikalischen &#x201E;Entwicklungshilfen&#x201C; ist Musfeld eigentlich besonders stolz?<br/>
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&#x201E;Sicher Hawksley Workman, aber auch Phoenix, die haben wir gespielt bevor das der absolute Renner war. Oder fr&#xFC;her The Cure, New Order, Depeche Mode, das spielten wir bevor es Mainstream war. Die sind zwar heute kommerziell, aber die haben eine Geschichte, die spielen wir auch heute noch gerne. Das ist auch die Geschichte von Sounds!<br/>
Heute sind es Sachen wie Gustav, eine Wienerin die eine Mischung aus Chanson, Singer-Songwriter und Elektro macht, t&#xF6;nt niedlich, ist aber sehr subversiv (aktuelles Album: &#x201E;Rettet Die Wale!&#x201C;, Anm. d. Verf.). Oder Coco Rosie letztes Jahr, das will ich pushen. Oder Nouvelle Vague, diese Coverversionen von New Wave-Klassikern im Bossa Nova-Kleid, das spielten wir und das Album wurde dann pl&#xF6;tzlich in der Annabelle besprochen. Solche Sachen find ich witzig.&#x201C;<br/>
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Wobei es f&#xFC;r Musfeld eigentlich keine Rolle spielt, ob nun etwas in der Annabelle oder in der Spex besprochen wird. Die Unterscheidung zwischen Mainstream und Underground ist eine, die ihn nicht besonders interessiert. Hauptsache die Musik ist gut...<br/>
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&#x201E;Einen sehr guten Ansatz verfolgt meiner Meinung nach die franz&#xF6;sische Zeitschrift 'Les Inrockuptibles', die haben einen sehr interessanten Ansatz der sich durch ein unkompliziertes Verh&#xE4;ltnis zwischen Mainstream und Independent, Stars und Newcomern auszeichnet. Der Begriff Pop ist dort weitergefasst. Darin hat&#x2019;s auch Platz f&#xFC;r Literatur, Malerei oder weitere Kunstformen.&#x201C;<br/>
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&#x201E;A Short Term Effect&#x201C;<br/>
Irgendwie sind wir dann auch auf ein &#x2013; zumindest f&#xFC;r Musik-Geschm&#xE4;ckler - leidiges Thema gestossen: Mundart-Pop.<br/>
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&#x201E;Da hat man die letzten 2 Jahre fast t&#xE4;glich eine neue Band geh&#xF6;rt, ohne dass diese musikalisch oder textlich irgendwas Neues geboten h&#xE4;tte. Das hat definitiv &#xDC;berhand genommen, die t&#xF6;nen wirklich alle gleich. Dabei gibt es auch spannende Mundart-Sachen, allerdings eher im Hip-Hop, mit Acts wie G&#xF6;ldin, Kutti MC oder Big Zis. Interessant ist, dass in Deutschland ja auch die eigene Sprache stark geboomt hat, dass dabei aber inhaltlich eine sehr viel st&#xE4;rkere Auseinandersetzung stattgefunden hat, da geht&#x2019;s nicht einfach um Schoggi und Berge... Immerhin haben wir in der Schweiz mit Kunz Und Knobel nun auch eine Gruppe, die sich &#xE4;hnlich unverkrampft an die deutsche Sprache ranmacht. Und ich find die auch spannend, weil man aus Luzern sonst in letzter Zeit eher Gitarrenmusik geh&#xF6;rt hat.&#x201C;<br/>
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Obwohl Musfeld in seinem Job nat&#xFC;rlich seiner Leidenschaft f&#xFC;r Pop-Musik fr&#xF6;nen kann, vermisst er manchmal die Verbindung zu weiteren Themen:<br/>
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&#x201E;Was mir etwas fehlt, sind Sendungen, in denen Themen von verschiedenen Perspektiven angegangen werden, wobei die Musik eine davon ist. &#xC4;hnlich wie das fr&#xFC;her in Sounds!-Surprise der Fall war. So eine Mischung aus Talkradio, Features und Musik. Das m&#xFC;sste schon noch Platz haben. Da ist wieder das franz&#xF6;sische Kultruverst&#xE4;ndnis, das ich sehr bewundere. Da fragt man sich nicht &#x201A;hat das jetzt Platz?', das G&#xE4;rtchendenken ist weniger ausgepr&#xE4;gt.&#x201C;<br/>
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Kommt da manchmal Neid auf, auf die kleinen Sender, bei denen so etwas eher Platz hat?<br/>
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&#x201E;Ja und Nein. Die haben zwar mehr Freiheiten, aber da fehlt dann halt oft die Professionalit&#xE4;t. Ist klar, die haben ja auch nicht unsere Budgets.&#x201C;<br/>
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Zum Schluss des mittlerweile fast 2 Stunden dauernden Gespr&#xE4;chs eine von mir immer wieder gern gestellte Abschlussfrage: Auf welche Konzerte und Platten der n&#xE4;chsten Zeit freust du dich besonders?<br/>
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&#x201E;Was Konzerte angeht, so freu ich mich auf Eels in Z&#xFC;rich und Soulwax in Basel. Und ich freu mich sehr auf das Album von Jamie Lidell. Der mischt abstrakten Techno mit sehr funkigen Elementen. Und er hat eine tolle Stimme, klingt sehr schwarz. Er wird immer mehr vom reinen Producer zum S&#xE4;nger, das gef&#xE4;llt mir.&#x201C;<br/>
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Und siehe da, ein paar Wochen sp&#xE4;ter wird &#x201E;Multiply&#x201C; (Warp Records) zur Sounds!-Platte der Woche...<br/>
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***<br/>
WETTBEWERB:<br/>
Bei den meisten der Zwischentitel dieses Artikels handelt es sich um Songtitel. Wer mir die entsprechenden Bands und Alben nennen kann, hat die Chance einen ganz besonderen Preis zu gewinnen: Eine von Urs Musfeld eigens f&#xFC;r diesen Wettbewerb zusammengestellte CD! Quasi eine exklusive Sounds!-Sendung f&#xFC;r den Gewinner.<br/>
(kleiner Tipp: die Songs stammen aus den Anfangszeiten von Sounds!)<br/>
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Mail an <a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/exturl//">jdw</a> und deine Gewinnchancen steigen!<br/>
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<a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/exturl/http/www.drs.ch/index.cfm?gbAction=A6E3D0E0-A5BE-4135-A80227E12D43CF85&#38;CategoryNodeID=AC4434F3-EA8F-45BE-9D02584220819FA1&#38;prg=virus&#38;sendegefaess=Sounds%21">Sounds! Playlists</a><br/>
<a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/exturl/http/www.virus.ch">www.virus.ch</a><br/>
<a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/exturl/http/www.spex.de">www.spex.de</a><br/>
<a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/exturl/http/www.lesinrocks.com">www.lesinrocks.com</a><br/>&#xA0;</p><p><small><a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/bandberichte/sounds---interview-mit-urs-musfeld-26-mai-2005.html">Kommentare</a>&#xA0;(5)
        <br/>Kategorie:&#xA0;<a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/bandberichte">Interviews / Stories</a><br/></small></p><p><a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/p170.html">&#xAB; zur&#xFC;ck</a>
	   	 &#xA0;|&#xA0;
	   	 <a href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/p169.html">weiter &#xBB;</a></p><p align="center"><br/>- KOMMENTARE -</p><p><b>urs emmenegger</b><br/>22.06.2005, 19:55<br/>wunderbares interview, herzlichen dank!<br/>
urs emmenegger, luzern<br/><br/><b>Stitch</b><br/>23.06.2005, 13:16<br/>Joni, Ausgezeichnete Geschichte. M&#xFC;sste eigentlich ins Tagimagi kommen...<br/><br/><b>f.....</b><br/>25.06.2005, 10:03<br/>interessantes interview!<br/>
<br/><br/><b>Lucius</b><br/>29.12.2008, 19:33<br/>Sounds - Die einzige Insel im Radio, wo noch die gute Musik regiert! Herzlichen Dank an Urs Musfeld!<br/><br/><b>fdghdfgh</b><br/>28.11.2011, 07:43<br/><br/>
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			  5<br/></p><p align="center"><br/>- KOMMENTAR VERFASSEN -</p><p><fieldset>Name<br/><input name="commentauthor" emptyok="true"/><br/>Email<br/><input name="commentauthoremail" emptyok="true"/><br/>Url<br/><input name="commentauthorurl" emptyok="true"/><br/>Kommentar<br/><input name="commentcontent" emptyok="true"/><br/></fieldset><br/><anchor><go href="http://www.bandsmagazine.ch/mobile/bandberichte/sounds---interview-mit-urs-musfeld-26-mai-2005.html" method="post"><postfield name="ID" value="153"/><postfield name="action" value="moblog"/><postfield name="moblog[comments][comment_author]" value="&#36;commentauthor"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_email]" value="&#36;commentauthoremail"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_url]" value="&#36;commentauthorurl"/><postfield name="moblog[comments][comment_content]" value="&#36;commentcontent"/><postfield name="moblog[comments][comment_autobr]" value="on"/><postfield name="moblog[comments][_submit]" value="OK"/></go>OK</anchor><br/></p><p align="center">- NAVIGATION -</p><p><a href="/mobile">Weblog Home</a><br/><a href="/mobile/latestcomments">Letzte Kommentare</a><br/><a href="/mobile/all">Kategorien</a><br/><a href="/mobile/galleries">Galerien</a><br/><a href="/mobile/blogroll">Links</a><br/><a href="/mobile/archive">Archiv</a><br/><a href="#top">Nach oben</a><br/><a href="#bottom">Nach unten</a><br/><a href="/mobile/about">&#xDC;ber mich</a><br/></p><p align="center">- META-NAVIGATION -</p><p><a href="http://home.kaywa.com/mobile">Portalog Home</a><br/><a href="http://register.kaywa.com/mobile">Registrieren</a><br/><a href="http://help.kaywa.com/mobile">Hilfe</a><br/><a href="http://about.kaywa.com/mobile">Impressum</a><br/><a href="http://tos.kaywa.com/mobile">AGB</a><br/></p><p>&#xA9; 2004-2006 Kaywa AG. Alle Rechte vorbehalten.</p></card></wml>

