Mit Goldrush, Drop El Soda, Owen und Brazen.


GOLDRUSHThe Heart Is The Place (Truck/TBA)
Goldrush hatten sich mal auf unbestimmte Zeit getrennt. Nun melden sie sich mit ihrem Zweitling zurück. Indiepop vom Feinsten, erinnert mal an Grandaddy, mal an die letzten Outputs von The Promise Ring. Schön, dass sie sich noch einmal aufgerafft haben! (7/10)


DROP EL SODA – Bootdisk EP (Eigenvertrieb)
Garage-Stoner-Grunge aus Glarus. Hier wird INDIE gross geschrieben. Die „Bootdisk“ EP ist eigentlich zu kurz, um richtig darüber zu urteilen. Potential ist vorhanden, auf kommende Taten darf man gespannt sein. Indie-Liebhaber, reinhören!


OWEN – At Home With Owen (Polyvinyl/Import)
Mike Kinsella alias Owen ist ein vielbeschäftigter Mann. Er war bereits an verschiedensten Projekten wie Cap’n Jazz, American Football oder Maritime beteiligt. Sein Soloprojekt klingt am ehesten wie eine noch etwas zurückgenommene Version von American Football. Wunderschön instrumentierter Indiepop, mit subtil feinsinnigen Texten. (8/10)


BRAZEN – Auro, Dora (Saïko/Irascible)
Da hat jemand aber eine ganz schöne Entwicklung durchgemacht. Bis jetzt waren die Genfer eher für frickeligen Indierock bekannt. Mit „Auro, Dora“ schlagen sie nun eine gänzlich neue Richtung ein. Prog-Pop à la Pink Floyd oder Archive ist nun angesagt. Erfordert Zeit, die man sich nehmen sollte! (7/10)