Mit Rumplestitchkin, Nightmare Of You und The Mars Volta.

RUMPLESTITCHKIN – Somersault (Aurora Music/K-tel)
Die belgische Band Rumplestitchkin sollen in der französischsprachigen Schweiz angeblich bereits Kultstatus geniessen. Sie selber bezeichnen ihren Stil als „retrofuturistisch“, in Tat und Wahrheit handelt es sich ganz einfach um unprätentiösen Indiepop, mal verträumt, mal etwas rockiger, aber nie langweilig. Die Stimme von Sänger Thomas Devos erinnert bisweilen frappant an Crackout. Eine schöne Platte. (7/10)


NIGHTMARE OF YOU - s/t (Bevonshire/Namskeio)
Nightmare Of You bestehen u.a. aus ehemaligen Mitgliedern von Quicksand und The Movielife. Wer hier aber Posthardcore oder Melodicpunk erwartet, wird gewaltig enttäuscht. Vielmehr wird hier sehr britische Popmusik geboten. Wer The Killers und all die Klone mag, sollte auch hier mal ein Ohr riskieren. NOY sind jedoch um einiges weniger Eighties-lastig und haben wirklich wunderbare Melodien auf Lager. (7/10)


THE MARS VOLTA – SCAB Dates (Gold Standard Labs/Universal)
Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Eine objektive Beurteilung von diesem Livealbum ist beinahe unmöglich. Ich persönlich kann The Mars Volta seit „Frances The Mute“ nicht mehr ausstehen. Diese Platte ist wirklich nur etwas für eingefleischte Fans von diesen zwei musikalischen Genies, die ihre Fähigkeiten beinahe bis zur Unerträglichkeit ausloten.