15. September 2007
Import-Tipps

THE RECEIVING END OF SIRENS – The Earth Sings Mi Fa Mi (Triple Crown)
Der Fünfer aus Boston macht es Fans der ersten Platte nicht gerade leicht. Schon „Between The Heart And The Synapse“ war kein einfaches Album, „The Earth Sings…“ ist sogar noch ein ganzes Stück unzugänglicher. Das berühmte schwierige zweite Album wird das Fanlager wohl in zwei Teile spalten, dafür dürften auch neue Anhänger dazustossen. Auf jeden Fall ein Geheimtipp für Liebhaber von epischen Posthardcore Bands wie Hopesfall oder Thrice.

REUBEN – In Nothing We Trust (Hideous)
Reuben waren der Konkurrenz in lyrischer Hinsicht schon immer mindestens eine Nasenlänge voraus. Das hat sich auch auf ihrem neusten Werk nicht verändert. Unverblümte Zeilen wie „You must be sick in your head, you need a hospital bed“ oder “Good luck, I hope I never see you again” sind doch nicht unbedingt alltäglich. So würden Biffy Clyro klingen, wenn sie sich in die andere Richtung entwickelt hätten. Hart, herzlich, super!

CHIODOS – Bone Palace Ballet (Equal Vision)
Weniger Chaos, weniger Screams, mehr Goth, mehr My Chemical Romance, allerdings ohne wie ein müder Abklatsch zu klingen. Die süssliche Pianoballade „I Didn’t Say I Was Powerful, I Said I Was A Wizard” mag zwar nicht jedermanns Sache sein, die nicht selten im klassichen Stil à la Muse angehauchten Stücke sind durchaus überzeugend.

JOHNNYTWENTYTHREE – JXXIII (Eigenvertrieb)
Gar nicht so einfach, rein instrumentale Postrock Bands genauer zu beschreiben. Kurz gefasst: Könnte dir gefallen, wenn du Explosions In The Sky, Caspian, Mono, Vito usw. magst.







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