25. Februar 2006
COHEED AND CAMBRIA – Abart (Zürich), 24.02.2006
In den USA sind Coheed And Cambria bereits Superstars, hierzulande sieht das noch ein wenig anders aus. Zwar wurden ihre drei bisherigen Alben von der Presse und Indiefans gleichermassen verehrt, trotzdem war das Abart nur knapp gefüllt.
Los ging’s mit JR Ewing aus Norwegen. Deren frickelige Mischung aus Mando Diao, At The Drive-In und Franz Ferdinand-Rhythmen war zwar etwas anstrengend, wenn man die Songs nicht kannte, aber sie legten eine derartige Spielfreude und Energie an den Tag, dass es eine wahre Freude wahr, ihnen zuzusehen. Das Publikum interessierte das jedoch herzlich wenig. Nach einer gut halbstündigen Pause erschienen dann endlich Coheed And Cambria auf der vernebelten Bühne, begleitet vom orchestralen Intro „Keeping The Blade“. So muss es sein, schliesslich sind die vier New Yorker die Jedi-Ritter unter den Rockstars. Was als erstes auffiel, war die unglaublich riesige Frisur von Frontmann Claudio Sanchez. Dieser Afro hätte alleine schon eine grössere Bühne verdient. Nach dem Intro ging es dann gleich mit dem bombastischsten, protzigsten und, nicht zuletzt, einem der besten Coheed-Songs weiter: „Welcome Home“. Wie Claudio Sanchez seine Gitarrenparts perfekt spielte und gleichzeitig auch gesangstechnisch jeden einzelnen Ton traf, das verdient schon Respekt. Dass die grossartig Weltraum-Saga-Atmosphäre live komplett rüberkommt, durft nicht erwartet werden, zurecht. Nur ein paar paar Worte mehr hätte Sanchez zum Publikum sagen können. Der Höhepunkt der Show war dann das achtminütige „In Keeping Secrets Of Silent Earth: 3“. Zum Schluss weiteten sie „The Final Cut“ zu einer endlosen Jamsession aus, noch Pink Floydiger als auf CD, inklusive Gitarre-Hinter-dem Kopf-und-Zungen-Solo von Sanchez. Etwas übertrieben war das schon, fand ich zumindest. Vor allem, weil sie dann sehr schnell und ohne Zugabe von der Bühne verschwanden. Ein paar Minuten mehr wären nicht übel gewesen. Die Setlist war im Grossen und Ganzen in Ordnung, wenngleich Übersongs wie „The Crowing“ oder „Time Consumer“ fehlten. Trotzdem können sich alle freuen, die diesen Auftritt miterleben durften. Da war wohl die letzte Gelegenheit, Coheed And Cambria in einem kleinen Club sehen zu können.
www.coheedandcambria.com
www.thejrewing.com
www.abart.ch
Los ging’s mit JR Ewing aus Norwegen. Deren frickelige Mischung aus Mando Diao, At The Drive-In und Franz Ferdinand-Rhythmen war zwar etwas anstrengend, wenn man die Songs nicht kannte, aber sie legten eine derartige Spielfreude und Energie an den Tag, dass es eine wahre Freude wahr, ihnen zuzusehen. Das Publikum interessierte das jedoch herzlich wenig. Nach einer gut halbstündigen Pause erschienen dann endlich Coheed And Cambria auf der vernebelten Bühne, begleitet vom orchestralen Intro „Keeping The Blade“. So muss es sein, schliesslich sind die vier New Yorker die Jedi-Ritter unter den Rockstars. Was als erstes auffiel, war die unglaublich riesige Frisur von Frontmann Claudio Sanchez. Dieser Afro hätte alleine schon eine grössere Bühne verdient. Nach dem Intro ging es dann gleich mit dem bombastischsten, protzigsten und, nicht zuletzt, einem der besten Coheed-Songs weiter: „Welcome Home“. Wie Claudio Sanchez seine Gitarrenparts perfekt spielte und gleichzeitig auch gesangstechnisch jeden einzelnen Ton traf, das verdient schon Respekt. Dass die grossartig Weltraum-Saga-Atmosphäre live komplett rüberkommt, durft nicht erwartet werden, zurecht. Nur ein paar paar Worte mehr hätte Sanchez zum Publikum sagen können. Der Höhepunkt der Show war dann das achtminütige „In Keeping Secrets Of Silent Earth: 3“. Zum Schluss weiteten sie „The Final Cut“ zu einer endlosen Jamsession aus, noch Pink Floydiger als auf CD, inklusive Gitarre-Hinter-dem Kopf-und-Zungen-Solo von Sanchez. Etwas übertrieben war das schon, fand ich zumindest. Vor allem, weil sie dann sehr schnell und ohne Zugabe von der Bühne verschwanden. Ein paar Minuten mehr wären nicht übel gewesen. Die Setlist war im Grossen und Ganzen in Ordnung, wenngleich Übersongs wie „The Crowing“ oder „Time Consumer“ fehlten. Trotzdem können sich alle freuen, die diesen Auftritt miterleben durften. Da war wohl die letzte Gelegenheit, Coheed And Cambria in einem kleinen Club sehen zu können.
www.coheedandcambria.com
www.thejrewing.com
www.abart.ch




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