ANE BRUN

Stockholm musiziert.
Wer die norwegische Singer-Songwriterin schon lange einmal live erleben wollte, bekam am letzten Samstag in der Schüür die Gelegenheit dazu. Im Gepäck hatte sie neben diversen Gitarren ihre wie sie in Stockholm lebenden Musikerkolleginnen Nina Kinert und Wendy McNeill, welche sich gleichfalls der Singer-Songwriter-Musik verschrieben haben.
Den Auftakt bildete die junge Schwedin Nina Kinert, welche einige Songs am Piano zum Besten gab, was zwar nicht sehr spektakulär anmutete, eine schöne Stimme hat sie trotzdem.
Viel spannender und meiner Meinung nach auch Höhepunkt des Abends war die Kanadierin Wendy McNeill, eine geborene Geschichtenerzählerin, die sich abwechselnd auf Akkordeon und E-Gitarre begleitet und zudem mit Samples arbeitet. Zusammen mit der dazu interessant eingesetzten Stimme entsteht eine Art märchenhafter „Seefahrermusik“. Das trifft vielleicht nicht jedermanns Geschmack, ist aber auf jeden Fall mal etwas anderes.
Ane Brun wirkte im Gegensatz dazu dann auch reichlich blass. Solides Handwerk kann man ihr zwar nicht abstreiten, alles in allem war ihr Auftritt dann aber doch sehr eintönig.

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