30. April 2007
ADRIAN WEYERMANN - Chollerhalle (Zug), 28.4.2007
Die Chollerhalle war am vergangenen Samstag nicht gerade bis zum äussersten gefüllt, als Adrian Weyermann dort auftrat. Eigentlich erstaunlich, wo er doch mit seinem neuen Album „Pool“ auf ziemlich grosses Medienecho gestossen ist. Diese Präsenz in Radio und Zeitungen war auch der Grund weshalb ich den ehemaligen Crank-Sänger und Gitarristen einmal live erleben wollte.
Zusammen mit Drummer Luca Ramella und Bassist Thomy Jordi bot der Zürcher vor allem Rockiges wie es auch auf „Pool“ zu hören ist. Dazu kamen zwei Songs seiner im Herbst erscheinenden ruhigeren Platte „Wood“, die Weyermann von seiner sensibleren Seite zeigten. Der Herr kann wirklich gut Gitarre spielen und seine unverschulte Stimme klingt in tieferen wie höheren Lagen angenehm. Hie und da setzte er sich auch ans Piano, worauf er unter anderem den oft im Radio gespielten Song „Echo“ zum Besten gab. Seine Songs zeichnen sich durch dynamische Strukturen und interessante Harmonien aus, was teilweise sehr bombastisch wirkt und an Bands à la Muse erinnert. Nach meinem Geschmack probierte Weyermann zu viel Rock’n’roll-Attitüde zu verkörpern, was irgendwie ein bisschen aufgesetzt und nicht authentisch wirkte. Auf alle Fälle positiv anzurechnen ist ihm das Bemühen um Interaktion mit dem Publikum. Bei den Zugaben tauchte die Band noch kurz in die Welten des Country und des Funk ein und brachte das eingängige „Crying John“, das vom 2003er Album „La poeta“ stammt.
www.adrianweyermann.com
www.myspace.com/adrianweyermann
www.chollerhalle.ch
Zusammen mit Drummer Luca Ramella und Bassist Thomy Jordi bot der Zürcher vor allem Rockiges wie es auch auf „Pool“ zu hören ist. Dazu kamen zwei Songs seiner im Herbst erscheinenden ruhigeren Platte „Wood“, die Weyermann von seiner sensibleren Seite zeigten. Der Herr kann wirklich gut Gitarre spielen und seine unverschulte Stimme klingt in tieferen wie höheren Lagen angenehm. Hie und da setzte er sich auch ans Piano, worauf er unter anderem den oft im Radio gespielten Song „Echo“ zum Besten gab. Seine Songs zeichnen sich durch dynamische Strukturen und interessante Harmonien aus, was teilweise sehr bombastisch wirkt und an Bands à la Muse erinnert. Nach meinem Geschmack probierte Weyermann zu viel Rock’n’roll-Attitüde zu verkörpern, was irgendwie ein bisschen aufgesetzt und nicht authentisch wirkte. Auf alle Fälle positiv anzurechnen ist ihm das Bemühen um Interaktion mit dem Publikum. Bei den Zugaben tauchte die Band noch kurz in die Welten des Country und des Funk ein und brachte das eingängige „Crying John“, das vom 2003er Album „La poeta“ stammt.
www.adrianweyermann.com
www.myspace.com/adrianweyermann
www.chollerhalle.ch




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