23. Februar 2006
WE ARE SCIENTISTS - With Love And Squalor (Virgin/EMI)
Amerikaner zu mögen ist einfach. Sie schütteln dir herzlich die Hand, klopfen dir auf die Schulter, sie umarmen dich beim Abschied und sie sagen Dinge wie "Nice to meet you" und "thanks man, you're awesome". Amerikaner nicht zu mögen ist aber auch einfach, denn sie sind oberflächlich und sagen die gerade erwähnten Sätze zu jedem, der ihnen über den Weg läuft.
Vorurteil? Klar doch, aber eines das von We Are Scientists' Musik wunderbar bestätigt wird. Hier möchte eine Band geliebt werden und empfängt dazu alle HörerInnen mit offenen Armen. Nennt einen Song "It's A Hit" und baut diesen im Wesentlichen auf einem ultraeingängigen Refrain auf, der immer und immer wieder gespielt wird. Packt auch in die restlichen Songs alles was in den letzten Jahren (ihr wisst schon: Strokes, Franz Ferdinand, The Killers...) angesagt war. Etwas plump zwar, aber man kann ihnen irgendwie nicht böse sein, solange sie solche Tanzbodenkracher wie "Nobody Moves, Noboy Gets Hurt" spielen. Sänger Keith Murray klingt wie eine Mischung aus Steve Bays (Hot Hot Heat) und Billie Joe Armstrong (Green Day) und scheint über ein ungemein sonniges Gemüt zu verfügen, Bassist Chris Cain ist deshalb erwähnenswert, weil ein eigenartiger Schnäuzer sein Gesicht ziert (oder verunstaltet?) und Drummer Michael Tapper sorgt mit einfalls- und abwechslungsreichen Drumpatterns für das nötige Quentchen Eigenständigkeit. Dieses Trio dürfte in diesem Jahr dafür sorgen, dass tanzbare Rockmusik nicht mehr nur mit Grossbritannien in Verbindung gebracht wird, sondern dass New York seinen Platz im Musikgeschehen zurückerobert.
7/10
Ähnliche Interpreten:
Hot Hot Heat
Franz Ferdinand
The Killers
www.wearescientists.com
Vorurteil? Klar doch, aber eines das von We Are Scientists' Musik wunderbar bestätigt wird. Hier möchte eine Band geliebt werden und empfängt dazu alle HörerInnen mit offenen Armen. Nennt einen Song "It's A Hit" und baut diesen im Wesentlichen auf einem ultraeingängigen Refrain auf, der immer und immer wieder gespielt wird. Packt auch in die restlichen Songs alles was in den letzten Jahren (ihr wisst schon: Strokes, Franz Ferdinand, The Killers...) angesagt war. Etwas plump zwar, aber man kann ihnen irgendwie nicht böse sein, solange sie solche Tanzbodenkracher wie "Nobody Moves, Noboy Gets Hurt" spielen. Sänger Keith Murray klingt wie eine Mischung aus Steve Bays (Hot Hot Heat) und Billie Joe Armstrong (Green Day) und scheint über ein ungemein sonniges Gemüt zu verfügen, Bassist Chris Cain ist deshalb erwähnenswert, weil ein eigenartiger Schnäuzer sein Gesicht ziert (oder verunstaltet?) und Drummer Michael Tapper sorgt mit einfalls- und abwechslungsreichen Drumpatterns für das nötige Quentchen Eigenständigkeit. Dieses Trio dürfte in diesem Jahr dafür sorgen, dass tanzbare Rockmusik nicht mehr nur mit Grossbritannien in Verbindung gebracht wird, sondern dass New York seinen Platz im Musikgeschehen zurückerobert.
7/10
Ähnliche Interpreten:
Hot Hot Heat
Franz Ferdinand
The Killers
www.wearescientists.com




Kommentare
und die franzens, nun die haben gutgelaunten tanzrock halt (wieder) populär gemacht. interpol sind doch eine ganze spur düsterer.
review der neuen placebo folgt übrigens demnächst. aber du scheinst sie ja eh schon zu kennen...