30. März 2006
VOLTAIRE – Heute ist jeder Tag (Vertigo/Universal)
Deutschsprachige Musik ist momentan schwer angesagt, auch in der Schweiz. Es muss nicht mehr immer Englisch sein. Das hat auch unangenehme Nebeneffekte wie Tokio Hotel, Sportfreunde Stiller oder Oomph!, zum Glück aber auch die gute Seite mit Kettcar oder auch den Luzernern Kronzeugen. Zu den guten gehören auch Voltaire. Ende 2004 veröffentlichten sie mit „Flut“ eine hochgelobte EP, liessen dann aber ewig lange auf ein Album warten. Dafür waren sie im letzen Herbst als Support von Madsen unterwegs und erspielten sich dabei eine immer grösser werdende Fangemeinde.
Voltaire spielen definitiv in der gleichen Liga wie Kettcar oder Tomte, wenn nicht sogar noch ein wenig höher. Ähnlich wie bei diesen sind die ersten Vergleiche nicht im deutschsprachigen Raum zu suchen, sondern eher in England. Die Stimme von Sänger und Namensgeber Roland Meyer de Voltaire lässt bewegt sich irgendwo zwischen Thom York, Jeff Buckley und dem Sänger der Amerikaner Matthew (kennt die überhaupt sonst noch jemand?). Aus deutschen Landen denkt man am ehesten noch an Blumfeld. Allesamt grosse Namen. Voltaire haben aber auch das Zeug dazu, ganz gross zu werden. Beginnend mit dem schwebenden „Zu schön“, über das geniale, bereits von der EP bekannten „Flut“, bis zum selbstzerstörerischen Abschluss „Dummy“, Voltaire klingen jederzeit international und absolut eigenständig. Die Songs sind sehr abwechslungsreich und bis ins kleinste Detail durchdacht und perfekt instrumentalisiert.
Egal, ob Britpop-, Deutschrock- oder Indierock-Fans, diese Platte gehört zu den diesjährigen Pflichtkäufen!
8/10
Ähnliche Interpreten:
Radiohead
Blumfeld
Saybia
Matthew
www.voltaire-musik.de
Voltaire spielen definitiv in der gleichen Liga wie Kettcar oder Tomte, wenn nicht sogar noch ein wenig höher. Ähnlich wie bei diesen sind die ersten Vergleiche nicht im deutschsprachigen Raum zu suchen, sondern eher in England. Die Stimme von Sänger und Namensgeber Roland Meyer de Voltaire lässt bewegt sich irgendwo zwischen Thom York, Jeff Buckley und dem Sänger der Amerikaner Matthew (kennt die überhaupt sonst noch jemand?). Aus deutschen Landen denkt man am ehesten noch an Blumfeld. Allesamt grosse Namen. Voltaire haben aber auch das Zeug dazu, ganz gross zu werden. Beginnend mit dem schwebenden „Zu schön“, über das geniale, bereits von der EP bekannten „Flut“, bis zum selbstzerstörerischen Abschluss „Dummy“, Voltaire klingen jederzeit international und absolut eigenständig. Die Songs sind sehr abwechslungsreich und bis ins kleinste Detail durchdacht und perfekt instrumentalisiert.
Egal, ob Britpop-, Deutschrock- oder Indierock-Fans, diese Platte gehört zu den diesjährigen Pflichtkäufen!
8/10
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