They will light up your eyes.
Eines soll gleich zu Beginn klar sein: Das Debüt von There Will Be Fireworks ist mein persönliches Album des Jahres 2009. Die jungen Glaswegians um Sänger Nicolas McManus haben hier eine Platte rausgehauen, die Indierocker genauso begeistern dürfte wie Postrockfans, Indiepopverehrer oder Singer/Songwriter Fanaten. Eine Mischung zwischen Explosions In The Sky, Bright Eyes und iForward Russia! Liest sich gut. Ist es auch.

Glasgow ist in diesem Jahr ein herausragendes Musikpflaster. In diesem Sommer begeisterten schon We Were Promised Jetpacks mit einem Album, dass dem von There Will Be Fireworks nicht unähnlich war. Letztere haben allerdings einen deutlich grösseren Hang zum Postrock. „A Fine Furnace“ zum Beispiel ist nicht weit von Sigur Ros entfernt. Oder „Columbian Fireworks“, welches die Platte mit einem vom Sänger persönlich verfasstes Gedicht und einem Gänsehautausbruch zum Ende eröffnet. Im Gegensatz dazu beweisen die Schotten bei „So The Story Goes“ aber auch ein Händchen für die ganz ruhigen Momente. There Will Be Fireworks klingen zu jeder Zeit frisch, roh, leidenschaftlich und ehrlich. In ihren besten Momenten erinnert die Stimme von McManus tatsächlich an den Jungen Conor Oberst.

Seit langer Zeit hat mich keine Band mehr derart begeistert. There Will Be Fireworks haben mit ihrer ersten Platte wirklich ein Feuerwerk abgeliefert. Meine Nummer eins in diesem Jahr, definitiv.