22. April 2006
THE SWORD - Age Of Winters (Kemado/RecRec)
Grunge, Punk, Garage, Emo, New Wave. Alles was im Bereich der Gitarrenmusik in den letzten 15 Jahren hip war, lässt sich irgendwie in diese Schubladen einordnen. Bis vor rund drei Jahren The Darkness auf der Bildfläche erschienen sind, und den Heavy Metal wieder salonfähig gemacht und ihn von den Vorstädten in die Innenstädte getragen haben. Wobei deren Musik letztlich dann doch bloss eine Parodie war und mit richtigem Heavy Metal wenig zu tun hatte. Nun scheint aber die Zeit soweit zu sein, dass "richtiger", sprich ironiefreier Heavy Metal wieder "cool" ist, jedenfalls hat das hippe New Yorker Label Kemado (u.a. The Fever, Lansing-Dreiden, Elefant) mit The Sword nun einen lupenreinen Metal-Act unter Vertrag.
Hinter dem von Conrad Keely (...Trail Of Dead) gestalteten Cover verbirgt sich ein mächtig groovender Cocktail aus Doom-Metal, Stonerrock und einer Prise NWOBHM. Grösstes Manko von The Sword ist meines Erachtens die Stimme, irgendwo zwischen James von Metallica und Elmar von Highfish, die zu sehr zwischen den zentnerschweren Riffs untergeht und keine Akzente zu setzen vermag. Dies gilt letztlich auch fürs ganze Album, denn "Age Of Winter" ist schlicht eine Spur zu klischeebeladen, unoriginell und harmlos. Eher Aluminium denn Stahl, quasi und somit eher für Genre-Anfänger denn hartgesottene Metal-Liebhaber. Wer's authentischer, härter und vielseitiger mag, sollte unbedingt Mastodon oder High On Fire hören.
6/10
Ähnliche Interpreten:
Black Sabbath
Mastodon
Melvins
www.swordsofdoom.com
Hinter dem von Conrad Keely (...Trail Of Dead) gestalteten Cover verbirgt sich ein mächtig groovender Cocktail aus Doom-Metal, Stonerrock und einer Prise NWOBHM. Grösstes Manko von The Sword ist meines Erachtens die Stimme, irgendwo zwischen James von Metallica und Elmar von Highfish, die zu sehr zwischen den zentnerschweren Riffs untergeht und keine Akzente zu setzen vermag. Dies gilt letztlich auch fürs ganze Album, denn "Age Of Winter" ist schlicht eine Spur zu klischeebeladen, unoriginell und harmlos. Eher Aluminium denn Stahl, quasi und somit eher für Genre-Anfänger denn hartgesottene Metal-Liebhaber. Wer's authentischer, härter und vielseitiger mag, sollte unbedingt Mastodon oder High On Fire hören.
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