02. Februar 2007
THE SHINS – Wincing The Night Away (Sub Pop/Irascible)
In den USA sind The Shins, welche im Wesentlichen aus James Mercer (Gesang/Gitarre) bestehen, schon längst kein Geheimtipp mehr. Spätestens mit ihrem Einstieg auf Rang zwei in den Billboard Charts. Einen nicht unwesentlichen Anteil am Erfolg hat der Schauspieler Zack Braff, vor allem bekannt als trotteliger Arzt in der Blödelserie „Scrubs“. Dieser sorgte nämlich dafür, dass The Shins bei eben dieser Serie gespielt wurden. Noch offensichtlicher war der Schachzug im Film „Garden State“, bei welchem Braff Regie führte und zugleich neben Natalie Portman auch noch Hauptdarsteller war. Portman sprach nämlich in jenem Film folgenden Satz: „Diese Band hat mein Leben verändert.“ Da dachten sich wohl ein paar Amis, dass diese Band ja gar nicht so übel sein kann...
Ist sie auch nicht. „Wincing The Night Away“ ist nicht Liebe auf den ersten Blick. Denn der erste Eindruck ist: Relativ langweilige Popmusik. Weit gefehlt. Denn mit jedem weiteren Durchlauf erschliessen sich Melodien, und zwar ganz grosse. Zum Beispiel der unwiderstehliche Chor am Schluss von "Phantom Limb". Wenn dieser Song nicht einer der Hits 2007 wird, dann weiss ich auch nicht mehr weiter. So genial wie simpel. Ich will gar nicht erst beginnen, weiter von liebevoll vesteckten Details zu erzählen. Denn während ich mir die Platte gerade anhöre, gibt’s schon wieder was Neues zu entdecken.
Liebe Leute. Das ist Popmusik. Popmusik von ihrer allerbesten Seite. Lange wird es wohl nicht mehr dauern, bevor James Mercer auch hierzulande nicht mehr Indie ist. Übrigens, falls es jemanden interessiert: Mercer sieht ja wohl echt genau aus wie Kevin Spacey! Echt jetzt.
8/10
Ähnliche Interpreten:
Brendan Benson
The Beach Boys
Ben Kweller
www.theshins.com
www.myspace.com/theshins
Ist sie auch nicht. „Wincing The Night Away“ ist nicht Liebe auf den ersten Blick. Denn der erste Eindruck ist: Relativ langweilige Popmusik. Weit gefehlt. Denn mit jedem weiteren Durchlauf erschliessen sich Melodien, und zwar ganz grosse. Zum Beispiel der unwiderstehliche Chor am Schluss von "Phantom Limb". Wenn dieser Song nicht einer der Hits 2007 wird, dann weiss ich auch nicht mehr weiter. So genial wie simpel. Ich will gar nicht erst beginnen, weiter von liebevoll vesteckten Details zu erzählen. Denn während ich mir die Platte gerade anhöre, gibt’s schon wieder was Neues zu entdecken.
Liebe Leute. Das ist Popmusik. Popmusik von ihrer allerbesten Seite. Lange wird es wohl nicht mehr dauern, bevor James Mercer auch hierzulande nicht mehr Indie ist. Übrigens, falls es jemanden interessiert: Mercer sieht ja wohl echt genau aus wie Kevin Spacey! Echt jetzt.
8/10
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