12. April 2007
THE PONYS - Turn The Lights Out (Matador/Musikvertrieb)
Matador Records! Produziert von John Agnello (Dinosaur Jr, Madrugada, Favez etc.)! Wem das als Kaufanreiz noch nicht genügt, dem sei gesagt dass The Ponys auf ihrem letzten Album "Celebration Castle" (In The Red) auf bestechend simple Art die zwei grossen Rock-Trends der vergangenen Jahre verbanden: New Wave of New Wave und Retro-Garagen-Rock. Steve Albini sass damals an den Reglern, allerdings sei er nicht so ganz zufrieden gewesen mit dem Resultat, er hätte die Band nicht lang genug "bearbeiten" können... Nun, mir gefiel das Resultat vorzüglich und die Platte enthielt mit "We Shot The World" einen Song der es trotz überdeutlichen The Cure-Referenzen seither auf manches Mixtape geschafft hat (ähm, ich mein natürlich Mix-CD, aber Mixtape klingt halt irgendwie besser).
Auf "Turn The Lights Out" sind die Cure-Einflüsse verschwunden, stattdessen regiert König Psycho-Rock. Man fühlt sich an jüngere Jesus & Mary Chain erinnert, vielleicht noch mehr an Black Rebel Motorcycle Club. Die beste Referenz ist aber vielleicht Interpol, an deren Debut "Turn On The Bright Lights" (in den USA ebenfalls bei Matador erschienen) ich beim Albumtitel unweigerlich denken muss. Stell dir vor, Interpol schalten die gleissende Bühnenbeleuchtung ab und verziehen sich in ein schummriges, nur von Lavaleuchten spärlich beleuchtetes Kämmerchen, betrinken sich ordentlich, kiffen ein wenig, frönen ihren schmutzigen Gedanken und nehmen kurz vor Sonnenaufgang, wenn alle völlig weggetreten aber total gut drauf sind, ein paar Songs auf. Die kalte Distanziertheit lassen sie hinter sich, volltrunken umarmen sie sich gegenseitig und jeden der ihnen zuhören will, allzu komplexe Songstrukturen bringen sie nicht mehr zustande. Gelegentlich spielen sie noch ein bisschen mit dem Riff von "Sugar Kane" von Sonic Youth rum und basteln daraus den Song "Poser Psychotic"...
Wem die genannten Namen behagen und wer mal wieder Rockmusik sucht, die vor allem den Bauch und weniger den Kopf anspricht, dem sein "Turn The Lights Out" dringend empfohlen.
Das ganze Album kann man sich gegenwärtig hier anhören: http://3voor12.vpro.nl/speler/luisterpaal/33779894
www.theponys.com
www.myspace.com/theponys
Auf "Turn The Lights Out" sind die Cure-Einflüsse verschwunden, stattdessen regiert König Psycho-Rock. Man fühlt sich an jüngere Jesus & Mary Chain erinnert, vielleicht noch mehr an Black Rebel Motorcycle Club. Die beste Referenz ist aber vielleicht Interpol, an deren Debut "Turn On The Bright Lights" (in den USA ebenfalls bei Matador erschienen) ich beim Albumtitel unweigerlich denken muss. Stell dir vor, Interpol schalten die gleissende Bühnenbeleuchtung ab und verziehen sich in ein schummriges, nur von Lavaleuchten spärlich beleuchtetes Kämmerchen, betrinken sich ordentlich, kiffen ein wenig, frönen ihren schmutzigen Gedanken und nehmen kurz vor Sonnenaufgang, wenn alle völlig weggetreten aber total gut drauf sind, ein paar Songs auf. Die kalte Distanziertheit lassen sie hinter sich, volltrunken umarmen sie sich gegenseitig und jeden der ihnen zuhören will, allzu komplexe Songstrukturen bringen sie nicht mehr zustande. Gelegentlich spielen sie noch ein bisschen mit dem Riff von "Sugar Kane" von Sonic Youth rum und basteln daraus den Song "Poser Psychotic"...
Wem die genannten Namen behagen und wer mal wieder Rockmusik sucht, die vor allem den Bauch und weniger den Kopf anspricht, dem sein "Turn The Lights Out" dringend empfohlen.
Das ganze Album kann man sich gegenwärtig hier anhören: http://3voor12.vpro.nl/speler/luisterpaal/33779894
www.theponys.com
www.myspace.com/theponys




Kommentare