22. August 2005
THE MAGIC NUMBERS – The Magic Numbers (Heavenly/EMI)

Mitreissende Hippiemusik für den Spätsommer.
„Mornings Eleven“ (erinnert mich jedes Mal vage an den Ghost-Soundtrack vom Film mit Patrick Swazye) und „Forever Lost“, die erste Single vom Album, gefallen auf Anhieb. Beide Songs dauern recht lange, langweilen aber nicht eine einzige Sekunde. Das ist perfekte Popmusik - unfassbar melodiös, verstörend abwechslungsreich und einfach haarsträubend gut! Melodien, Tempi, Sänger/Sängerin, Instrumentierung – alles unterliegt einem ständigen Wechsel. Ähnlich genial geht’s weiter mit „The Mule“, dem äusserst Singletauglichen „Long Legs“ und „Love Me Like You“. Danach schalten die Magic Numbers einen Gang runter, die Musik wird langsamer, weniger verspielt und etwas schwerer zugänglich. Nach mehrmaligem Durchhören haben mir aber auch alle Songs der zweiten Hälfte ihre Schönheit offenbart.
The Magic Numbers spendieren uns eine unspektakuläre aber äusserst erfrischende und einzigartige Pop-Platte, fernab von jeglichen Trends. Das graue und nüchterne CD-Cover empfinde ich als höchst Unpassend zur verspielten und farbigen Musik der Band. Es lässt viel eher vermuten, man hätte die „Buchhaltungs-Hits 2005“ vor Augen.
8/10
Ähnliche Interpreten:
Teenage Fanclub
Cosmic Rough Riders
The Primary 5
www.themagicnumbers.net



Kommentare