23. Oktober 2008
THE EVPATORIA REPORT - Maar (Get A Life/Irascible)
Mit "Golevka" brachten die Genfer The Evpatoria Report 2006 ein Album auf den Markt, welches derart Wellen schlug, wie es die Band selber wohl nicht für möglich gehalten hätte. "Golevka" ist inzwischen fast schon als kleiner Meilenstein der Postrock-Geschichte zu bezeichnen. Danach war lange nichts mehr von ihnen zu hören, umso überraschender kam in diesem Sommer die freudige Nachricht eines neuen Albums.
Wenn es um Postrock geht, fällt schnell mal der Begriff "epische Musik". The Evpatoria Report werden diesem Begriff wie kaum eine andere Band gerecht. "Maar" klingt tatsächlich wie eine vertonte Reise durch die Tiefen des Ozeans. Die Genfer haben definitiv begriffen, was es braucht, um Atmosphärische Dichten aufzubauen, ohne zu langweilen. Ausser vielleicht beim dritten Stück "Mitthridate", welches keine wirkliche Spannung bietet. Es reicht eben nicht, eine Akkordfolge oder ein Riff 15 Minuten zu wiederholen, es müssen Spannungsbögen her. Und das auf jeweils 10 bis 19 Minuten, bei gerade mal vier Tracks. Die Ausbrüche sind nicht mehr so heftig wie noch auf "Golevka". Diese vier Klangbilder brauchen die vollste Aufmerksamkeit des Zuhörers, um nicht gähnend beiseite gelegt zu werden. Wer sich diese Zeit nimmt, wird erkennen, dass "Maar" die meisten diesjährigen Werke aus dem atmosphärischen Postrockbereich meilenweit hinter sich lässt. Eine mehr als erfreuliche Entschädigung für die lahme Mogwai-Platte.
Leider haben The Evpatoria Report angekündigt, eine, wie es im Musikbusiness so schön heisst, "Pause auf unbestimmte Zeit" einzulegen. Das ist angesichts dieses grandiosen Werks natürlich sehr enttäuschend, wäre es doch mit Sicherheit sehr interessant, zu sehen, wie das alles live rüberkommt. Die Hoffnung, es eines Tages zu erfahren, bleibt dennoch...
www.the-evpatoria-report.net
www.myspace.com/theevpatoriareport
Wenn es um Postrock geht, fällt schnell mal der Begriff "epische Musik". The Evpatoria Report werden diesem Begriff wie kaum eine andere Band gerecht. "Maar" klingt tatsächlich wie eine vertonte Reise durch die Tiefen des Ozeans. Die Genfer haben definitiv begriffen, was es braucht, um Atmosphärische Dichten aufzubauen, ohne zu langweilen. Ausser vielleicht beim dritten Stück "Mitthridate", welches keine wirkliche Spannung bietet. Es reicht eben nicht, eine Akkordfolge oder ein Riff 15 Minuten zu wiederholen, es müssen Spannungsbögen her. Und das auf jeweils 10 bis 19 Minuten, bei gerade mal vier Tracks. Die Ausbrüche sind nicht mehr so heftig wie noch auf "Golevka". Diese vier Klangbilder brauchen die vollste Aufmerksamkeit des Zuhörers, um nicht gähnend beiseite gelegt zu werden. Wer sich diese Zeit nimmt, wird erkennen, dass "Maar" die meisten diesjährigen Werke aus dem atmosphärischen Postrockbereich meilenweit hinter sich lässt. Eine mehr als erfreuliche Entschädigung für die lahme Mogwai-Platte.
Leider haben The Evpatoria Report angekündigt, eine, wie es im Musikbusiness so schön heisst, "Pause auf unbestimmte Zeit" einzulegen. Das ist angesichts dieses grandiosen Werks natürlich sehr enttäuschend, wäre es doch mit Sicherheit sehr interessant, zu sehen, wie das alles live rüberkommt. Die Hoffnung, es eines Tages zu erfahren, bleibt dennoch...
www.the-evpatoria-report.net
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Kommentare
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