07. September 2005
THE ALL-AMERICAN REJECTS – Move Along (Interscope/Universal)
The All-American Rejects wissen, wie man ein Album erföffnet. „Dirty Little Secret“ ist ein Ohrwurm, der schon beim ersten Hören zum Mitsingen anregt. Draussen scheint die Spätsommersonne, und für diese verspäteten Strahlen liefern die vier Jungs aus Oklahoma den perfekten Soundtrack dazu.
Die einen werden das wohl als oberflächlich bezeichnen, die anderen erfreuen sich einfach an 40 Minuten Hirnausschalt-und-Mitsing-Musik. Zuckersüsse Melodien paaren sich mit spärlichen Keyboard- und Pianoklängen, richtig gerockt wird selten, dafür kommt das Glockenspiel des öfteren zum Einsatz. Bei „Straitjacket Feeling“ wartet sogar ein gesamtes Orchester auf. Klingt kitschig? Ist es auch! Aber auf einem Niveau, von dem sich andere Poprocker gerne eine Scheibe abschneiden dürften. Mit den Lyrics begeben sich TAAR natürlich nicht auf unbewanderte Pfade, übers Verlassenwerden lassen sich noch immer die schönsten Songs schreiben.
Im Gegensatz zum selbstbetitelten Debüt wird hier das Keyboard nur noch selten eingesetzt, auf die Drum-Maschine wurde komplett verzichtet, was den Songs keineswegs schadet. The All-American Rejects fackeln ein kleines Hitfeuerwerk ab, dass es eine wahre Freude ist. Gott sei dank ist diese Scheibe noch im Sommer erschienen, der eigentlich keiner war. Mit „Move Along“ kann sich jedermann jederzeit die Sonne in die Wohnstube holen.
Nach einige Durchgängen wird das Ganze dann aber schon ein wenig langweilig. Die Songs sind derart eingängig, dass sie relativ schnell ihren Reiz verlieren. Wird wohl erst mal im Schrank verstauben. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt...
6/10
Ähnliche Interpreten:
Motion City Soundtrack
Sugarcult
The Stereo
Piebald
www.allamericanrejects.com
Die einen werden das wohl als oberflächlich bezeichnen, die anderen erfreuen sich einfach an 40 Minuten Hirnausschalt-und-Mitsing-Musik. Zuckersüsse Melodien paaren sich mit spärlichen Keyboard- und Pianoklängen, richtig gerockt wird selten, dafür kommt das Glockenspiel des öfteren zum Einsatz. Bei „Straitjacket Feeling“ wartet sogar ein gesamtes Orchester auf. Klingt kitschig? Ist es auch! Aber auf einem Niveau, von dem sich andere Poprocker gerne eine Scheibe abschneiden dürften. Mit den Lyrics begeben sich TAAR natürlich nicht auf unbewanderte Pfade, übers Verlassenwerden lassen sich noch immer die schönsten Songs schreiben.
Im Gegensatz zum selbstbetitelten Debüt wird hier das Keyboard nur noch selten eingesetzt, auf die Drum-Maschine wurde komplett verzichtet, was den Songs keineswegs schadet. The All-American Rejects fackeln ein kleines Hitfeuerwerk ab, dass es eine wahre Freude ist. Gott sei dank ist diese Scheibe noch im Sommer erschienen, der eigentlich keiner war. Mit „Move Along“ kann sich jedermann jederzeit die Sonne in die Wohnstube holen.
Nach einige Durchgängen wird das Ganze dann aber schon ein wenig langweilig. Die Songs sind derart eingängig, dass sie relativ schnell ihren Reiz verlieren. Wird wohl erst mal im Schrank verstauben. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt...
6/10
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www.allamericanrejects.com




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