23. August 2005
SUNDIVER – Hit Below The Belt (TUTL)
Sundiver sind bei dem färingischen Label TUTL unter Vertrag. Eine Schweizer Band bei einem Label von den Färöer Inseln, das sieht man schon nicht alle Tage. Da sei die Frage erlaubt, warum es sich Labels aus der Schweiz erlauben können, Sundiver zu übersehen... Denn „Hit Below The Belt“ hat internationale Klasse, keine Frage.
Die vier Jungs aus St. Gallen bestehen unter dem Namen Sundiver seit 2002 und haben bisher eine EP herausgebracht. Und jetzt also das erste richtige Album. Und das ist, wie gesagt, viel zu gut, um übersehen zu werden. Der Stil bewegt sich irgendwo zwischen Indierock, Emocore und The Cure. Letztere vor allem, weil die Stimme von Sänger Barnabas extrem an das Organ von Robert Smith erinnert. Die Produktion ist makellos, und braucht absolut keinen internationalen Vergleich zu scheuen. Die Songs sind zumeist eingängig, aber trotzdem anspruchsvoll. Besonders gelungen sind „Fallen Angel“ und „Here Again“. Ein wenig sinnlos erscheint mir dann leider der ca. fünfminütige, instrumentale Schlussteil von „Day Before“.
Mit Solitune, Fugo oder Flink hatten wir es in diesem Jahr schon mit einigen gelungenen Indierock-Produktionen aus der Schweiz zu tun. „Hit Below The Belt“ darf sich ohne Weiteres in diese Liste einreihen.
Und, liebe Schweizer Labelmanager, hört euch diese CD an oder besucht Sundiver an einem Konzert. Da ist euch wirklich eine hervorragende Band entgangen!
7/10
Ähnliche Interpreten:
Taking Back Sunday
My Vitriol
The Cure
www.sundiver-music.ch
Die vier Jungs aus St. Gallen bestehen unter dem Namen Sundiver seit 2002 und haben bisher eine EP herausgebracht. Und jetzt also das erste richtige Album. Und das ist, wie gesagt, viel zu gut, um übersehen zu werden. Der Stil bewegt sich irgendwo zwischen Indierock, Emocore und The Cure. Letztere vor allem, weil die Stimme von Sänger Barnabas extrem an das Organ von Robert Smith erinnert. Die Produktion ist makellos, und braucht absolut keinen internationalen Vergleich zu scheuen. Die Songs sind zumeist eingängig, aber trotzdem anspruchsvoll. Besonders gelungen sind „Fallen Angel“ und „Here Again“. Ein wenig sinnlos erscheint mir dann leider der ca. fünfminütige, instrumentale Schlussteil von „Day Before“.
Mit Solitune, Fugo oder Flink hatten wir es in diesem Jahr schon mit einigen gelungenen Indierock-Produktionen aus der Schweiz zu tun. „Hit Below The Belt“ darf sich ohne Weiteres in diese Liste einreihen.
Und, liebe Schweizer Labelmanager, hört euch diese CD an oder besucht Sundiver an einem Konzert. Da ist euch wirklich eine hervorragende Band entgangen!
7/10
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