Es war ein fulminanter Start für die Dorfbuben aus Wales, als sie 1997 mit ihrem Debüt-Meisterwerk „Word Gets Around“ die englischen Charts stürmten und auch sogleich die Girls von All Saints auf den Zweiten Platz verwiesen. Der überraschend rockige Nachfolger „Performance und Cocktails“ erreichte zwar nicht mehr die Genialität des Debüts, konnte aber die meisten Erwartungen erfüllen. Was darauf folgte, waren einige ziemlich belanglose Alben.
Mit „Language. Sex. Violence. Other?“ und einem neuen Schlagzeuger soll sich das nun ändern! „Back to the Roots heisst die neue Devise“, frohlocken die Stereophonics. Und richtig, die Vorab-Single Dakota ist das Beste, was wir von ihnen seit langem gehört haben. Optimistisch und erwartungsvoll lausche ich nun den Klängen zum neuen Album... und muss resigniert feststellen, dass nebst hübschem CD Artwork und einer prima Single nicht viel lohnenswertes zu erfahren ist.

Die ruhigen Minuten sind zwar deutlich weniger geworden, was leider noch lange nicht heisst, dass der Rest des Albums rockt. Der Funke ist weit davon entfernt zu zünden, und das neue Material erinnert öfters mal an Black Rebel Motorcycle Club. Anstatt mittelmässig zu kopieren, sollten sich die Stereophonics besser auf ihren eigenen Sound konzentrieren. Vielleicht klappts das nächste mal!

4/10

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