10. Mai 2006
SNOW PATROL – Eyes Open (Polydor/Universal)
Für Snow Patrol-Verhältnisse beginnt diese Platte fast schon fröhlich. „You’re All I Have“ und „Hands Open“ sind weitaus rockiger, als man das bisher von den vier Iren gewohnt war. Die Stärke von Snow Patrol liegt indes nach wie vor in den leisen Momenten. Auch davon sind auf „Eyes Open“ einige zu finden. Zum ersten Mal beim bezaubernden „Chasing Cars“. Noch besser bei „You Could Be Happy“. Kitschig und dennoch unglaublich schön.
Snow Patrol schaffen es, was Coldplay im letzten Jahr vergeblich versuchten: Ein Album vollgepackt mit magischen Momenten, wie zum Beispiel das genannte „You Could Be Happy“, oder das Crescendo vom überragenden Albumhöhepunkt „Open Your Eye“. Letzteres steht ihrem Übersong „Run“ in Sachen Melodie, Dramatik und Schönheit in nichts nach. Bei „Set The Fire To The Third Bar” bekommt Gary Lightbody Unterstützung von Martha Wainwright, der Schwester von Rufus. Das von Chören getragene „Shut Your Eyes“ und “Headlights On Dark Roads” gehören eher der Kategorie “Mittelmass” an, sind aber angesichts der genannten Highlights oder aber auch des gelungenen Schlusstracks, passend mit “The Finish Line” betitelt, schnell vergessen.
Ok, Snow Patrol machen Radiopoprock, schreiben schmalztriefende Schmachtfetzen und mögen manch einem als Coldplay-Abklatsch erscheinen. Allerdings existieren Snow Patrol bereits seit 12 Jahren. Zudem haben sie die von Coldplay in letzter Zeit arg vernachlässigten Hymnen im Gepäck. „Final Straw“ war der grosse Durchbruch, „Eyes Open“ ist die konsequente Weiterführung. Eine höchst erfreuliche.
8/10
Ähnliche Interpreten:
Embrace
Vega 4
Nada Surf
www.snowpatrol.net
Snow Patrol schaffen es, was Coldplay im letzten Jahr vergeblich versuchten: Ein Album vollgepackt mit magischen Momenten, wie zum Beispiel das genannte „You Could Be Happy“, oder das Crescendo vom überragenden Albumhöhepunkt „Open Your Eye“. Letzteres steht ihrem Übersong „Run“ in Sachen Melodie, Dramatik und Schönheit in nichts nach. Bei „Set The Fire To The Third Bar” bekommt Gary Lightbody Unterstützung von Martha Wainwright, der Schwester von Rufus. Das von Chören getragene „Shut Your Eyes“ und “Headlights On Dark Roads” gehören eher der Kategorie “Mittelmass” an, sind aber angesichts der genannten Highlights oder aber auch des gelungenen Schlusstracks, passend mit “The Finish Line” betitelt, schnell vergessen.
Ok, Snow Patrol machen Radiopoprock, schreiben schmalztriefende Schmachtfetzen und mögen manch einem als Coldplay-Abklatsch erscheinen. Allerdings existieren Snow Patrol bereits seit 12 Jahren. Zudem haben sie die von Coldplay in letzter Zeit arg vernachlässigten Hymnen im Gepäck. „Final Straw“ war der grosse Durchbruch, „Eyes Open“ ist die konsequente Weiterführung. Eine höchst erfreuliche.
8/10
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