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Die grösste Band der Welt? Wohl eher die einfallsloseste...
Nicht nur über schlechte WM-Sampler muss man sich dieser Tage ärgern. Auch das neue Doppel-Album "Stadium Arcadium" von Red Hot Chili Peppers ist - sofern man nicht gerade Die-Hard-Fan ist - ein pures Ärgernis. 28 mal (verteilt auf 2 CDs die die Namen "Mars" und "Jupiter" tragen) wärmen die Kalifornier ihre vor bald 20 Jahren angerührte Suppe auf, wobei sie diesmal wieder ein paar Prisen mehr Rock dazugeben. Vor allem Gitarrist John Frusciante zeigt deutlich, dass er gerne der Hendrix unserer Tage wäre. Klar, der Mann ist ein guter Gitarrist, aber was hier aus den Boxen quillt ist einfach alles andere als inspiriert, das ist Massenware, fast so als hätten die Chili Peppers eine Handvoll Angestellte, die ihnen die Songs nach einem vorgegebenen Rezept fabrizieren würden. Vielleicht finden sich unter den 28 Songs sogar ein paar gute, aber ganz ehrlich: Ich verspür nicht die geringste Lust, die rauszusuchen. Dass sich das Album verkauft wie geschnitten Brot macht leider einmal mehr deutlich, wie uninteressiert die meisten Leute eigentlich der Musik gegenüber stehen...

4/10

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