Weirdo-Elektro-Psychobilly-Surf-Punk.
Die Griechen orientierten sich für ihre Dramen am Gebot der Einheit des Ortes, der Zeit und der Handlung. Das schwedische Weirdo-Trio Quit Your Dayjob scheint sich ähnliches zu gebieten: Die Einheit des Songs (nicht mehr als 1 Riff und 1 Beat), der Zeit (Songs selten länger als 1 Minute) und des Texts (1 Zeile genügt für den ganzen Song). Dass daraus nicht unbedingt ein hochstehendes Album resultiert, ist einleuchtend. Aber die letztes Jahr erschienene Debut-EP liess doch etwas mehr erhoffen, als das was uns nun geboten wird. Zwar ist jeder der 18 "Songs" für sich betrachtet ganz witzig, es finden sich gar einzelne Hits darunter (etwa "I Need A Tourguide For My Own Head" oder "Man Power"), auf die Dauer wird die Mischung aus Synthie-Basslinien, stoisch gekloppten Beats (im Vergleich zur EP sind diese auch mal etwas langsamer), Surf-Gitarren und Jello Biafra-Vocals leider etwas öde. Etwas mehr Abwechslung hätte dem Album nicht geschadet.

6/10

Ähnliche Interpreten:
Devo
The Hives
Dead Kennedys

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