02. Oktober 2006
PAPA ROACH – The Paramour Sessions (Geffen/Universal)
Kaum einem anderen Musikstil haftet das Etikett „uncool“ so markant an wie Nu Metal. In den meisten Fällen absolut zurecht. Viele Bands, die aus dieser Ecke kommen, distanzieren sich zunehmen von Rapmetal, Crossover, Nu Metal und ähnlichem. So auch Papa Roach.
Und dies mit dem neuen Album „The Paramour Sessions“ erstaunlich passabel. Zum ersten Mal seit langer Zeit sind wieder richtig gute Songs an Board. „Alive (`N Out Of Control)“ und „Crash“ haben ordentlich Pfeffer im Hintern, wenngleich die Armeen von Studiogitarren im Gegensatz zu deren einer bei Liveauftritten etwas übertrieben scheint. Die Anfangs-Akkordfolge von „Forever“ ist zwar 1:1 von Jimmy Eat Worlds „Get It Faster“ geklaut, wartet aber mit einer tollen Gesangsmelodie auf. Alles ist dann aber doch nicht toll. Der 80er-Metal-Chor von „Time Is Running Out“ und die Hardrockballade “What Do You Do”, inklusive Lyrics aus der untersten Kitsch-Schublade, sind absolut überflüssig.
Fazit: Starker Anfang, schwach im Mittelteil, wieder stärker gegen Schluss, plus Streicher-Abschluss-Song plus Bonus Livetrack. Kein Nu Metal, mehr 80ies-Flair. Insgesamt aber doch mehr, als man von Papa Roach erwarten durfte.
6/10
Ähnliche Interpreten:
Lostprophets
Hoobastank
Emil Bulls
www.paparoach.com
www.myspace.com/paparoach
Und dies mit dem neuen Album „The Paramour Sessions“ erstaunlich passabel. Zum ersten Mal seit langer Zeit sind wieder richtig gute Songs an Board. „Alive (`N Out Of Control)“ und „Crash“ haben ordentlich Pfeffer im Hintern, wenngleich die Armeen von Studiogitarren im Gegensatz zu deren einer bei Liveauftritten etwas übertrieben scheint. Die Anfangs-Akkordfolge von „Forever“ ist zwar 1:1 von Jimmy Eat Worlds „Get It Faster“ geklaut, wartet aber mit einer tollen Gesangsmelodie auf. Alles ist dann aber doch nicht toll. Der 80er-Metal-Chor von „Time Is Running Out“ und die Hardrockballade “What Do You Do”, inklusive Lyrics aus der untersten Kitsch-Schublade, sind absolut überflüssig.
Fazit: Starker Anfang, schwach im Mittelteil, wieder stärker gegen Schluss, plus Streicher-Abschluss-Song plus Bonus Livetrack. Kein Nu Metal, mehr 80ies-Flair. Insgesamt aber doch mehr, als man von Papa Roach erwarten durfte.
6/10
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