07. Mai 2006
PANIC! AT THE DISCO – A Fever You Can’t Sweat Out (Fueled By Ramen/Warner)
Kann aus einer Band, die ihre Laufbahn mit Blink 182-Covern gestartet hat, was werden? Sieht fast so aus... Panic! At The Disco haben sich erst 2005 formiert, sind gerade mal zwischen 17 und 20 und hauen uns nun ein Debütalbum um die Ohren, das unheimlich viel Spass macht.
Panic! At The Disco sind clevere Jungs. Hätten sie nämlich auf elektronische Elemente in ihren Songs verzichtet, hätten wir es mit einer weiteren Poppunk-Truppe von der Stange zu tun. Fast zumindest. Wären da nicht noch die Lyrics. Ähnlich wie ihre Labelmates von Fall Out Boy und The Academy Is..., ist der textliche Einfluss von The Smiths und Morrissey nicht zu überhören. Beeindruckend, wenn man das Alter bedenkt. Zynismus und Ironie werden hier haufenweise gestreut. Garniert wird das Ganze mit einer Reihe von Hooklines, die sich unwiderruflich im Gehörgang einnisten. Dazu kommen, zumindest in der ersten Albumhälfte, eine ganze Menge Elektrospielereien, die des öfteren an Bands wie The Robocop Kraus oder The Killers denken lassen. Im zweiten Teil rückt die Elektronik dann vermehrt in den Hintergrund. Was bleibt, sind die Melodien. Und, auch das ist für eine angebliche Punkrockband aussergewöhnlich, teilweise anspruchsvolle, innovative Songstrukturen.
„A Fever You Can’t Sweat Out“ ist mehr als Punkrock. Im weitesten Sinne ist das Crossover. Wer zum Beispiel eine gewisse Härte bei all den Franz Ferdinands vermisst, dem sei Panic! At The Disco dringendst ans Herz gelegt. Punk war noch nie so tanzbar.
7/10
Ähnliche Interpreten:
Fall Out Boy
Hellogoodbye
The Academy Is…
Hot Hot Heat
www.panicatthedisco.com
Panic! At The Disco sind clevere Jungs. Hätten sie nämlich auf elektronische Elemente in ihren Songs verzichtet, hätten wir es mit einer weiteren Poppunk-Truppe von der Stange zu tun. Fast zumindest. Wären da nicht noch die Lyrics. Ähnlich wie ihre Labelmates von Fall Out Boy und The Academy Is..., ist der textliche Einfluss von The Smiths und Morrissey nicht zu überhören. Beeindruckend, wenn man das Alter bedenkt. Zynismus und Ironie werden hier haufenweise gestreut. Garniert wird das Ganze mit einer Reihe von Hooklines, die sich unwiderruflich im Gehörgang einnisten. Dazu kommen, zumindest in der ersten Albumhälfte, eine ganze Menge Elektrospielereien, die des öfteren an Bands wie The Robocop Kraus oder The Killers denken lassen. Im zweiten Teil rückt die Elektronik dann vermehrt in den Hintergrund. Was bleibt, sind die Melodien. Und, auch das ist für eine angebliche Punkrockband aussergewöhnlich, teilweise anspruchsvolle, innovative Songstrukturen.
„A Fever You Can’t Sweat Out“ ist mehr als Punkrock. Im weitesten Sinne ist das Crossover. Wer zum Beispiel eine gewisse Härte bei all den Franz Ferdinands vermisst, dem sei Panic! At The Disco dringendst ans Herz gelegt. Punk war noch nie so tanzbar.
7/10
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