Teenie-Serien-Rock.
Es hat ewig gedauert, bis dieses Album endlich den Weg an die Öffentlichkeit fand. Man konnte sich nicht einigen, welche der zahlreichen neuen Songs nun auf dieser Platte vertreten sein sollen, was den Zusammenhalt der Band auf eine harte Probe stellte. Nun haben es Our Lady Peace also geschafft, „Healthy In Paranoid Times“ steht in den Läden.

Das, was Our Lady Peace machen, ist wohl als College Rock zu bezeichnen. Und zwar genau diese Sorte, die in den USA von unzähligen Bands gespielt wird. Okay, Our Lady Peace sind Kanadier, aber leider nicht spannender als Nickelback und Avril Lavigne. Die Sorte, die bei „Dawson’s Creek“ und „Smallville“ im Hintergrund läuft. Höhepunkte sucht man vergebens. „Boy“ klingt so offensichtlich nach U2, dass man sich fragt, ob das tatsächlich ernst gemeint ist. Möge die Macht der Reverb-Gitarre mit ihnen sein. Die Melodien sind allesamt nett, ein Hit ist jedoch nicht auszumachen. Es macht keinen Sinn, hier noch Zeilen mit Worten zu füllen, denn dieses Album ist mit einem zu Wort beschrieben: Langweilig.

4/10

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Train
Tonic
Lifehouse
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