Neues aus Island.
Eigentlich bin ich auf Múm aufmerksam geworden, weil sie des Öfteren mit Sigur Ros in Verbindung gebracht wurden. Die Enttäuschung nach dem ersten Hören von "Go Go Smear The Poison Ivy" war dementsprechend gross, denn grosse Parallelen zu den befreundeten Traumwandlern konnte ich beim besten Willen nicht ziehen. Aber was soll's, Múm machen trotzdem wundervolle Musik, vor allem wenn man verträumter, eigenwilliger, elektronisch angehauchter Popmusik etwas abgewinnen kann. Die Musik von Múm ist nix zum Nebenbeihören, denn die Liebe zum Detail lässt sich nicht so einfach auf Anhieb heraushören. Ebenfalls sehr geschmacksvoll kommt das CD-Cover daher, die Tracklist ist liebevoll von Hand geschrieben. Eine Platte, die man fast schon gerne haben muss.

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