10. November 2005
MUFF POTTER – Von wegen (Huck’s Plattenkiste/Universal)
MUFF POTTER – Von wegen (Huck’s Plattenkiste/Universal)
Muff Potter haben’s geschafft. Nach nicht weniger als zwölf Jahren Bandgeschichte auf dem Buckel, sind sie nun beim Labelgiganten Universal untergekommen. Ob nun Zufall oder nicht, „Von wegen“ klingt noch ein wenig poppiger als der geniale Vorgänger „Heute wird gewonnen, bitte“. Wo es früher noch etwas kantig klang, wird heute einer glatten Produktion Platz gemacht. Geblieben sind die Melodien, die cleveren Texte und natürlich die rauhen Stimmen des Gesangsduos.
Im Vergleich zu „Heute wird gewonnen, bitte“ sind die neuen Songs deutlich geradliniger geworden. Bei „Alles was ich brauch“ bedienen sie sich etwas gar offensichtlich bei Jimmy Eat World, der Titeltrack erinnert doch sehr an „Landungsbrücken raus“ von Kettcar. Am besten sind Muff Potter immer noch, wenn sie sich auf das Rocken konzentrieren, so wie bei „Antifamilia“ oder „22 Gleise später“. Die Highlights haben sie sich jedoch bis zum Schluss aufgespart. Die Melodien von „Born blöd“ dem Emo-angehauchten „Den Haag“ haben sich mit allen Wassern gewaschen.
Fazit: Nicht so berauschend wie Kettcar, aber immer noch um Weiten besser als pseudo-rockige Retortenbands à la Tokio Hotel oder Juli.
5/10
Ähnliche Interpreten:
Jupiter Jones
Kettcar
Madsen
www.muffpotter.net
Muff Potter haben’s geschafft. Nach nicht weniger als zwölf Jahren Bandgeschichte auf dem Buckel, sind sie nun beim Labelgiganten Universal untergekommen. Ob nun Zufall oder nicht, „Von wegen“ klingt noch ein wenig poppiger als der geniale Vorgänger „Heute wird gewonnen, bitte“. Wo es früher noch etwas kantig klang, wird heute einer glatten Produktion Platz gemacht. Geblieben sind die Melodien, die cleveren Texte und natürlich die rauhen Stimmen des Gesangsduos.
Im Vergleich zu „Heute wird gewonnen, bitte“ sind die neuen Songs deutlich geradliniger geworden. Bei „Alles was ich brauch“ bedienen sie sich etwas gar offensichtlich bei Jimmy Eat World, der Titeltrack erinnert doch sehr an „Landungsbrücken raus“ von Kettcar. Am besten sind Muff Potter immer noch, wenn sie sich auf das Rocken konzentrieren, so wie bei „Antifamilia“ oder „22 Gleise später“. Die Highlights haben sie sich jedoch bis zum Schluss aufgespart. Die Melodien von „Born blöd“ dem Emo-angehauchten „Den Haag“ haben sich mit allen Wassern gewaschen.
Fazit: Nicht so berauschend wie Kettcar, aber immer noch um Weiten besser als pseudo-rockige Retortenbands à la Tokio Hotel oder Juli.
5/10
Ähnliche Interpreten:
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Kettcar
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www.muffpotter.net




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