12. Dezember 2005
MAXIMO PARK - Missing Songs (Warp/Musikvertrieb)
Das Weihnachtsgeschäft ruft. Wer wie Warp einen - wenn nicht gar DEN - Senkrechtstarter des Jahres in seinem Roster hat, der kann sich diesem natürlich nicht entziehen. Und da es für ein Best-Of-Album noch zu früh ist, schnappt man sich halt die vorhandenen B-Seiten, packt ein paar Demos dazu und fertig ist das Weihnachtsprodukt. Das Ganze nennt man "Missing Songs" um den Konsumenten zu suggerieren, dass man die auch wirklich braucht.
Das klingt natürlich liebloser als es ist. Die neun B-Seiten sind nämlich fast alle gut bis sehr gut, vor allem das kurze John Lennon-Cover "Isolation" hätte sich auch auf dem Album ganz gut gemacht. Maximo Park bestechen auch auf ihren B-Seiten mit cleveren Arrangements, die dem ruppigen Garagen-Rock mit New Wave-Einschlag das nötige Mass an Originalität verleihen. Dazu kommt Paul Smith's Stimme, die exaltiert wie eh und je Kapriolen schlägt und eine Präsenz markiert, wie man sie viel zu selten erlebt.
Aber natürlich muss man sich als Label nicht wundern, wenn solche Compilations dazu führen, dass sich niemand mehr Singles kauft. Warum auch, wenn man die B-Seiten ein halbes Jahr später auf einer CD nachgeliefert erhält? Und die drei Demoversionen der Songs "Apply Some Pressure", "Graffiti" und "Once, A Glimpse" hätte wohl wirklich niemand gebraucht und es ist mehr als offensichtlich, dass man damit einfach die Spielzeit noch etwas aufblähen wollte, um die magische 30-Minuten-Grenze zu knacken.
Da es das Album aber zum "Mid-Price" zu kaufen gibt, unterliegt letztlich die Skepsis und "Missing Songs" macht doch Sinn. Irgendwie.
7/10
Ähnliche Interpreten:
The Futureheads
The Smiths
Pulp
www.maximopark.com
Das klingt natürlich liebloser als es ist. Die neun B-Seiten sind nämlich fast alle gut bis sehr gut, vor allem das kurze John Lennon-Cover "Isolation" hätte sich auch auf dem Album ganz gut gemacht. Maximo Park bestechen auch auf ihren B-Seiten mit cleveren Arrangements, die dem ruppigen Garagen-Rock mit New Wave-Einschlag das nötige Mass an Originalität verleihen. Dazu kommt Paul Smith's Stimme, die exaltiert wie eh und je Kapriolen schlägt und eine Präsenz markiert, wie man sie viel zu selten erlebt.
Aber natürlich muss man sich als Label nicht wundern, wenn solche Compilations dazu führen, dass sich niemand mehr Singles kauft. Warum auch, wenn man die B-Seiten ein halbes Jahr später auf einer CD nachgeliefert erhält? Und die drei Demoversionen der Songs "Apply Some Pressure", "Graffiti" und "Once, A Glimpse" hätte wohl wirklich niemand gebraucht und es ist mehr als offensichtlich, dass man damit einfach die Spielzeit noch etwas aufblähen wollte, um die magische 30-Minuten-Grenze zu knacken.
Da es das Album aber zum "Mid-Price" zu kaufen gibt, unterliegt letztlich die Skepsis und "Missing Songs" macht doch Sinn. Irgendwie.
7/10
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www.maximopark.com




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