01. Juli 2006
LOSTPROPHETS – Liberation Transmition (Columbia/Sony BMG)
Eigenregie aufgenommene „The Fake Sound Of Progress“ hatte ordentlich Pfeffer im Arsch, zwischen Alternativerock, Crossover und sogar einer Prise Hardcore. Zwei Jahre später folgte mit „Start Something“ die Hochglanzvariante davon, aber immer noch mit ein paar Hammersongs wie „Last Train Home“ oder dem Titeltrack. Bandschönling und Sänger Ian Watkins sagte kürzlich in einem englischen Musikmagazin: „Es gibt momentan keine englische Band, die harte Rockmusik mit hymnischen Refrains produziert und dabei auch erfolgreich ist. Das wollen wir nun endgültig änderen!“. Ähm, aha. Nun ja, hymnisch ist irgendwie anders. Und hart? Mein lieber Ian, hast du vielleicht schon mal was von Underoath gehört? Vielleicht hättest du dich in den letzten Jahren ein bisschen weniger auf dein Haar-Styling und deine Armanianzüge konzentrieren sollen...
Glatter geht’s nun wirklich nicht. Auf „Start Something“ waren wenigsten ab und zu noch ordentliche Gitarren zu hören. Und nun? Haben sie etwa vergessen, wo man die Verstärker aufdreht? Oder ist Produzent Bob Rock, der immerhin schon für Metallica mixte, ein fataler Fehler unterlaufen? Nene du, das muss so sein, und das ist eben traurig. Dazu kommen permanente, penetrante Lala- undsoweiter-Chöre. Das nervt gewaltig.
Ihr wollt Songempfehlungen? Nun denn, wenn Ihr immer noch interessiert seid, hört am besten selber rein. Ein wirklich schlechter Song ist nicht auszumachen. Aber, und das ist noch viel wichtiger, eben auch kein wirklich guter. Wie sagt doch Homer Simpson so schön: „Laaaaaangweilig!“
4/10
Ähnliche Interpreten:
Hoobastank
Good Charlotte
Billy Talent
www.lostprophets.com
Glatter geht’s nun wirklich nicht. Auf „Start Something“ waren wenigsten ab und zu noch ordentliche Gitarren zu hören. Und nun? Haben sie etwa vergessen, wo man die Verstärker aufdreht? Oder ist Produzent Bob Rock, der immerhin schon für Metallica mixte, ein fataler Fehler unterlaufen? Nene du, das muss so sein, und das ist eben traurig. Dazu kommen permanente, penetrante Lala- undsoweiter-Chöre. Das nervt gewaltig.
Ihr wollt Songempfehlungen? Nun denn, wenn Ihr immer noch interessiert seid, hört am besten selber rein. Ein wirklich schlechter Song ist nicht auszumachen. Aber, und das ist noch viel wichtiger, eben auch kein wirklich guter. Wie sagt doch Homer Simpson so schön: „Laaaaaangweilig!“
4/10
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Kommentare
Ich empfehl dir mal "Can't catch tomorrow"