Limp Bizkit holen sich Wes Borland zurück in's Boot, und mit ihm auch wieder harten Crossover / Nu Metal.
Fred Durst und seine Kumpels fangen also wieder von ganz unten an. Ohne Promo, ohne teure Videoclips mit irgendwelchen Promis. Dafür wieder mit Gitarrist Wes Borland, der die Band vor drei Jahren verlassen hatte. Mit Wes Borland kehren nun auch die harten Gitarrenriffs zurück. Im Zusammenhang mit Limp Bizkit ist die ganze Sache mit keine Promo und keine teuren Clips und keine Skandale jedoch nicht so recht glaubwürdig. Wie auch immer, konzentrieren wir uns auf die Musik.

Eines vorweg: Die neuen Songs klingen wie RAGE AGAINST THE MACHINE mit... naja, halt mit Fred Durst als Frontmann. Diese Stimme hat schon das gewisse Etwas, ich persönlich empfinde sie als relativ nervend. Die Riffs hauen dir ordentlich eins in die Fresse, die Produktion ist immer noch ultrafett. Natürlich ist das alles ein Härtegrad höher als beim miserablen Vorgänger „Results May Vary“. Was nun aber wirklich nicht hätte sein müssen, ist das unerträgliche Jammern des armen, reichen Fred Durst. Mit so vielen „Shits“ und „Fucks“ kann wohl nicht einmal DMX mithalten. „I don’t like tv, they’re selling so much shit these days”. Och nee, der arme Freddie. Was wäre er denn ohne TV? Und dann kommt da tatsächlich noch ein völlig überflüssiges Hiphop-Intermezzo, um auch ja nicht den Anschein zu erwecken, Rocken sei alles, was sie jetzt draufhaben.

Neben den fetten Riffs hat „The Unquestionable Truth“ wenigstens noch einen weiteren Vorteil: keine schwülstige Ballade à la „Behind Blue Eyes“. Dachte ich. Aber halt, was hören wir da auf Track Nr. 7? Einmal dürft Ihr raten...

4/10

Ähnliche Interpreten:
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4lyn

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