18. Juli 2005
KARL LARSSON - Pale As Milk (Bad Taste/Phonag)

Solowerk des Last Days Of April-Sängers. Man kriegt, was man erwartet.
Das Fragezeichen ob des Namens bleibt bestehen, beeinträchtigt aber nicht den Musikgenuss: "Off The Cliff" ist ein wunderschöner Song mit melancholischer Strophe und hübschen Gitarrenmelodien, der ab der Hälfte mit einem deftigen Gitarrenbrett auffährt und für mich das Highlight der Platte darstellt. "Wind In Tree" hingegen plätschert allzu gleichförmig vor sich hin. Der Rest der Songs pendelt sich dazwischen ein, weiss mehrheitlich zu gefallen, manchmal zu begeistern. Wie bei LDOA üblich besteht die Gefahr, dass man die subtile Schönheit der Songs beim erstmaligen Hören verpasst, aber in Ruhe genossen kann "Pale As Milk" zumindest mir eine halbe Stunde lang das Leben gehörig verschönern.
Fazit: "Pale As Milk" ist die konsequente Fortsetzung des Schaffens von Last Days Of April, wer melancholischen Indie-Rock mag, wird garantiert nicht enttäuscht werden.
7/10
Ähnliche Interpreten:
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Ariel Kill Him
www.ldoa.com



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