25. Oktober 2005
JOHN VANDERSLICE – Five Years: Selected Recordings 2000 - 2005 (Barsuk/RecRec)
Es ist schon traurig, wie viele Platten uns hierzulande aufgrund schleierhafter Veröffentlichungspolitik vorenthalten werden. Dazu zählen auch ganze sechs Alben von John Vanderslice, einem aus San Francisco stammenden Singer/Songwriter. Sechs Platten innerhalb von fünf Jahren, das ist wahrlich keine schlechte Quote. Mit „Five Years“ bekommen wir jetzt nun endlich einen Überblick über das bisherige Schaffen von Vanderslice.
„Up Above The Sea“ ist zwar nicht unbedingt sehr glücklich platziert. Als Opener würde man sich schon einen Song wünschen, der ein bisschen weniger langweilig daherkommt. Denn Abwechslung gibt es auf diesem Album ansonsten zuhauf. Im Gegensatz zu anderen Songwritern beschränkt sich John Vanderslice nicht auf Akustikgitarren-Arrangements. Des öfteren driften seine Stücke in Indierock / Powerpop Gefielde ab, so zum Beispiel „Speed Lab“ oder das politisch unkorrekt betitelte „Bill Gates Must Die“. Nichtsdestotrotz hat Vanderslice seine besten Momente in den sparsam instrumentierten Momenten. Wenn er bei „My Old Flame“ den alten Zeiten nachtrauert, oder dem wunderbar melancholischen „Promising Actress“.
Insgesamt haben wir es hier mit einer schönen Platte zu tun, die den Spagat zwischen Singer/Songwriter und Indierock mühelos schafft. Zudem ist John Vanderslice ein äusserst sympathischer Zeitgenosse. Auf das grosse Geld ist er wohl kaum aus. Auf seiner Homepage kann man alle seine Alben inklusive Cover runterladen. Sehr nett. Genauso wie diese Platte.
6/10
Ähnliche Interpreten:
Rocky Votolato
Death Cab For Cutie
Pete Yorn
Bright Eyes
www.johnvanderslice.com
„Up Above The Sea“ ist zwar nicht unbedingt sehr glücklich platziert. Als Opener würde man sich schon einen Song wünschen, der ein bisschen weniger langweilig daherkommt. Denn Abwechslung gibt es auf diesem Album ansonsten zuhauf. Im Gegensatz zu anderen Songwritern beschränkt sich John Vanderslice nicht auf Akustikgitarren-Arrangements. Des öfteren driften seine Stücke in Indierock / Powerpop Gefielde ab, so zum Beispiel „Speed Lab“ oder das politisch unkorrekt betitelte „Bill Gates Must Die“. Nichtsdestotrotz hat Vanderslice seine besten Momente in den sparsam instrumentierten Momenten. Wenn er bei „My Old Flame“ den alten Zeiten nachtrauert, oder dem wunderbar melancholischen „Promising Actress“.
Insgesamt haben wir es hier mit einer schönen Platte zu tun, die den Spagat zwischen Singer/Songwriter und Indierock mühelos schafft. Zudem ist John Vanderslice ein äusserst sympathischer Zeitgenosse. Auf das grosse Geld ist er wohl kaum aus. Auf seiner Homepage kann man alle seine Alben inklusive Cover runterladen. Sehr nett. Genauso wie diese Platte.
6/10
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