28. Oktober 2005
HNO – Can’t Stop (Fistfucker Records/Namskeio)
“Can’t Stop” ist nicht nur der Titel des neuesten und vierten Werkes von HNO, ehemals Hös’n’Ör, sondern auch Programm. Nach Gerüchten um die Auflösung der Band, sind diese 10 Songs der Grund (und zwar ein guter), um weiterzumachen und noch mal ein Album zu bringen, das sich wirklich hören lassen kann. Ja, vom Titel her zwar ganz ähnlich, aber lieber „Can’t Stop“, als „Never Gone“.
Ganze 15 Jahre schon, reihen HNO Hit an Hit. Songs wie „I Don’t Care“, oder „Fifteen Minutes Of Shame“ wurden zwar wahrgenommen, im Allgemeinen kann man aber sagen, dass HNO für das was sie können und tun einfach zu wenig Beachtung finden. Was sie können? Auf den Punkt gebrachte, simple, und grossartig arrangierte und produzierte Songs auf CD pressen.
Verzerrte Bässe, ein Schlagzeug mit akkustischem Walrossformat und viele Synthie-, Rhodes- und Loop-Verzierungen, machen den Sound von HNO seit jeher zu einem Hörvergnügen.
Die erste Auskopplung „The Thing Called Love“ ist ein Ohrwurm und erinnert zuweilen an Smash Mouths beste Zeiten, „Smalltown Kids“ hätte, ohne beleidigend sein zu wollen, gar aufs neuste Bloodhound Gang Album gepasst. Klingt überhaupt verdammt amerikanisch das Teil. Wer behauptet, man höre HNO die Eidgenossenschaft schon von weitem an, lügt. Vielleicht ist das ja der Grund, warum die Jungs in der Schweiz, verglichen mit ihren Leistungen, noch keinen Fleischkäs gewonnen haben. Mit einem Mundart-Album wären HNO wahrscheinlich längst nationale Stars. Doch genug der Spekulationen.
Das schöne an HNO ist, dass das Paket rundherum stimmt. Die Verpackung, ein 6-seitiges DigiPak, und auch die CD selbst, ist passend zur Musik schlicht, aber ansprechend abgerundet in Schwarz und Gold gehalten.
Live? Ja, live sind die Jungs auch ganz gross. Und obwohl HNO allein im letzten Jahr über 50 Konzerte gegeben haben, hat man hierzulande nicht viel Notiz davon genommen. Ich selbst habe im ganzen letzten Jahr nie einen Flyer oder Konzertplakat der Aargauer zu Gesicht bekommen. Einzig, als ich am Flughafen in Berlin auf mein Gepäck wartete, sah ich die Members von HNO ihre Instrumente vom Gepäckband pflücken.
Nach mehrmaligem Durchhören von „Can’t Stop“ wünsche ich mir ein wenig mehr Abwechslung von Song zu Song, was meine Begeisterung aber keineswegs schmälert. Ich freu mich aufs nächste Album.
8/10
Ähnliche Interpreten:
Smash Mouth
Dandy Warhols
www.hno.ch
Ganze 15 Jahre schon, reihen HNO Hit an Hit. Songs wie „I Don’t Care“, oder „Fifteen Minutes Of Shame“ wurden zwar wahrgenommen, im Allgemeinen kann man aber sagen, dass HNO für das was sie können und tun einfach zu wenig Beachtung finden. Was sie können? Auf den Punkt gebrachte, simple, und grossartig arrangierte und produzierte Songs auf CD pressen.
Verzerrte Bässe, ein Schlagzeug mit akkustischem Walrossformat und viele Synthie-, Rhodes- und Loop-Verzierungen, machen den Sound von HNO seit jeher zu einem Hörvergnügen.
Die erste Auskopplung „The Thing Called Love“ ist ein Ohrwurm und erinnert zuweilen an Smash Mouths beste Zeiten, „Smalltown Kids“ hätte, ohne beleidigend sein zu wollen, gar aufs neuste Bloodhound Gang Album gepasst. Klingt überhaupt verdammt amerikanisch das Teil. Wer behauptet, man höre HNO die Eidgenossenschaft schon von weitem an, lügt. Vielleicht ist das ja der Grund, warum die Jungs in der Schweiz, verglichen mit ihren Leistungen, noch keinen Fleischkäs gewonnen haben. Mit einem Mundart-Album wären HNO wahrscheinlich längst nationale Stars. Doch genug der Spekulationen.
Das schöne an HNO ist, dass das Paket rundherum stimmt. Die Verpackung, ein 6-seitiges DigiPak, und auch die CD selbst, ist passend zur Musik schlicht, aber ansprechend abgerundet in Schwarz und Gold gehalten.
Live? Ja, live sind die Jungs auch ganz gross. Und obwohl HNO allein im letzten Jahr über 50 Konzerte gegeben haben, hat man hierzulande nicht viel Notiz davon genommen. Ich selbst habe im ganzen letzten Jahr nie einen Flyer oder Konzertplakat der Aargauer zu Gesicht bekommen. Einzig, als ich am Flughafen in Berlin auf mein Gepäck wartete, sah ich die Members von HNO ihre Instrumente vom Gepäckband pflücken.
Nach mehrmaligem Durchhören von „Can’t Stop“ wünsche ich mir ein wenig mehr Abwechslung von Song zu Song, was meine Begeisterung aber keineswegs schmälert. Ich freu mich aufs nächste Album.
8/10
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Smash Mouth
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www.hno.ch




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