22. Februar 2006
HAWTHORNE HEIGHTS – If Only You Were Lonely (Victory)
Wir kennen das ja. Fünf junge Männer färben ihre Haare schwarz, setzen ihren traurigsten Dackelblick auf und singen, bzw. schreien über ihr Liebesleid. Das ist die Definition von „Emo“ anno 2006. Diese Regeln verfolgten auch Hawthorne Heights, und ihr Debüt „The Silence In Black And White“ ging ganze 700'000 Mal über die Ladentische. Aber wieso gerade dieses Album? Klischee-Emo gibt’s sonst ja mehr als genug!
„If Only You Were Lonely“ macht genau da weiter, wo “The Silence In Black And White” aufgehört hat. Nur noch ein bisschen poppiger. Gekreischt wird noch weniger, was allerdings positiv zu verstehen ist. Genauso wie beim Vorgänger, finden wir den besten Song ganz am Anfang. Nicht, dass „This Is Who We Are“ ein herausragender Song wäre. Er ist ganz einfach besser als die restlichen elf. Wer hier Abwechslung sucht, ist fehl am Platz. Denn die gibt es nicht. Jedes einzelne Stück folgt dem Schema „Softe-Strophe-Harter-Refrain“, wobei hart masslos übertrieben ist.
So schlecht ist das ja nicht. Solide, unspektakulär, schon tausendfach gehört. Die Verkaufszahlen werden trotzdem stimmen... Wer auf diese Platte steht, soll sich mal Taking Back Sunday anhören. Die machen die selbe Musik, nur mit einer ganzen Menge Übersongs, die hier eindeutig fehlen.
5/10
Ähnliche Interpreten:
A Thorn For Every Heart
Silverstein
The Black Maria
www.hawthorneheights.com
„If Only You Were Lonely“ macht genau da weiter, wo “The Silence In Black And White” aufgehört hat. Nur noch ein bisschen poppiger. Gekreischt wird noch weniger, was allerdings positiv zu verstehen ist. Genauso wie beim Vorgänger, finden wir den besten Song ganz am Anfang. Nicht, dass „This Is Who We Are“ ein herausragender Song wäre. Er ist ganz einfach besser als die restlichen elf. Wer hier Abwechslung sucht, ist fehl am Platz. Denn die gibt es nicht. Jedes einzelne Stück folgt dem Schema „Softe-Strophe-Harter-Refrain“, wobei hart masslos übertrieben ist.
So schlecht ist das ja nicht. Solide, unspektakulär, schon tausendfach gehört. Die Verkaufszahlen werden trotzdem stimmen... Wer auf diese Platte steht, soll sich mal Taking Back Sunday anhören. Die machen die selbe Musik, nur mit einer ganzen Menge Übersongs, die hier eindeutig fehlen.
5/10
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