Kafka wäre stolz.
Na toll, schon wieder eine Postrockband. Jeden Tag spriessen neue Bands aus dem Boden, die zwei Akkorde 15 Minuten lang wiederhoen, leise beginnen, immer lauter werden, explodieren und zum Schluss wieder langsam verstummen. Aber halt, Gregor Samsa dieses Schema vorzuwerfen, wäre nicht fair. Die vier Musiker werden von zahlreichen Gastmusikern unterstützt, darunter werden viele klassische Instrumente verwendet, was dazu führt, dass sich Gregor Samsa von der unübersichtlichen Postrock-Masse abzuheben vermögen. Wären Godspeed You! Black Emperor weniger depressiv (gewesen) und hätten ab und zu Gesang verwendet, vielleicht wäre das Ergebnis dem hier gehörten gar nicht so unähnlich gewesen.

Gregor Samsa werden überigens am 28. Mai live im Treibhaus Luzern zu sehen sein! Müsste man fast gesehen habe.

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