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Girls just wanna have fun...
Aufmerksam geworden bin ich auf die Band mit dem reichlich bescheuerten Namen durch eine Episode der grossartigen Serie "Don't Look Down" auf Pitchfork.tv. Frischen Power-Pop mit 60s-Einflüssen gab's da zu hören, dargeboten von einer offensichtlich spielfreudigen Band.

Die Live-Präsentation täuscht aber ein wenig, denn auf Platte sind Girls eine 2-Mann-Band, deren Erstling "Album" (PIAS/Musikvertrieb) deutlich roher und "unproduzierter" klingt. Vergleicht doch einfach die beiden Versionen des Openers "Lust For Life" (siehe Videos unten). Lo-Fi ist das passende Stichwort. Freunde von ungeschliffenen Indie-Pop-Juwelen ohne allzu viel Tiefgang werden darob begeistert sein, dafür sorgen nebst "Lust For Life" auch das psychedelische "Hellhole Ratface", das vorwärts preschende "Morning Light" oder das relaxte "Curls". Durchhänger sind wenige anzutreffen, so richtig nerven tut einzig das nach überdrehten Beach Boys klingende "Big Bad Mean Motherfucker".

Fazit: Sicher keine Platte für die Ewigkeit, aber ein lustvoller Quickie für die Ohren, dieses Album.