filmschool

New Wave of Emo-Rock.
Schon wieder ein Album, das seine Inspiration aus den 80ern zieht. Aber: Film School bitten nicht zum Tanz, lassen also Gang Of Four und New Order aussen vor. Stattdessen orientieren sie sich an Shoegazern wie My Bloody Valentine oder an den düsteren Momenten von The Cure. Abgeschmeckt wird das Ganze mit einer Prise Mid-90s-Emo, wie ihn etwa Appleseed Cast geprägt haben.

Live (als Support von The National) haben Film School eine sehr gute Figur gemacht, auf Platte fehlt es aber hie und da etwas an Originalität und Durchschlagskraft. Gerade das Schlagzeug, welches live die Songs nach vorne getrieben hat, ist im Mix leider etwas in den Hintergrund gerutscht. Schlimm ist das nicht, denn das selbstbetitelte Debut von Film School hat einen ganzen Haufen Beinahe-Hits vorzuweisen, allen voran das Trio "Harmed", "Pitfalls" (ein dominanter Basslauf und die "Stop/Go"-Zeile im Refrain sorgen für hohen Wiedererkennungswert) und "Breet".

7/10

Ähnliche Interpreten:
The Cure
Appleseed Cast
My Bloody Valentine
I Love You But I've Chosen Darkness

www.filmschoolmusic.com