17. September 2005
ELBOW – Leaders Of The Free World (V2/TBA)
Elbow gehörten bis anhin zu den Bands, die nie so richtig wahrgenommen wurden. Die grossen Absahner hiessen stets Starsailor, Keane und natürlich die unvermeidlichen Coldplay. Das dürfte sich jetzt ändern, denn mit „Leaders Of The Free World“ werden Elbow zurzeit mit Lob regelrecht überschüttet.
Wer ein Album mit einem Song wie „Station Approach“ eröffnet, hat eh schon gewonnen. Besser kann es eigentlich nicht mehr werden. Wird es aber. „Forget Myself“ ist eine Hymne, auf die sogar Dredg stolz wären. Ihr ganzes Können zeigen sie dann aber spätestens beim Titeltrack, dem besten Song des Albums, wenn nicht sogar dem bisher besten Elbow-Song. Nach diesem unbestreitbaren Höhepunkt geht es mit „An Imagined Affair“ wieder etwas gemässigter weiter. Bei „Mexican Standoff“, einer weiteren Grosstat, zeigen Elbow dann aber, dass sie auch richtig rocken können. Im Schlussdrittel besinnen sich die Engländer um Sänger und Songschreiber Guy Garvey wieder auf ihre ruhigen Tugenden.
Auf den Britpop-Thron werden Elbow keine Chance haben, darauf haben Coldplay wohl eine lebenslange Sitzgarantie. Aber dahinter, da ist noch viel Platz. Denn von Trauerbarden wie Starsailor oder Thirteen Senses heben sich Elbow deutlich ab. Und das ist auch gut so. Neue Facetten hat die Stilbezeichnung Britpop bitter nötig.
7/10
Ähnliche Interpreten:
Doves
Mercury Rev
Radiohead
www.elbow.co.uk
Wer ein Album mit einem Song wie „Station Approach“ eröffnet, hat eh schon gewonnen. Besser kann es eigentlich nicht mehr werden. Wird es aber. „Forget Myself“ ist eine Hymne, auf die sogar Dredg stolz wären. Ihr ganzes Können zeigen sie dann aber spätestens beim Titeltrack, dem besten Song des Albums, wenn nicht sogar dem bisher besten Elbow-Song. Nach diesem unbestreitbaren Höhepunkt geht es mit „An Imagined Affair“ wieder etwas gemässigter weiter. Bei „Mexican Standoff“, einer weiteren Grosstat, zeigen Elbow dann aber, dass sie auch richtig rocken können. Im Schlussdrittel besinnen sich die Engländer um Sänger und Songschreiber Guy Garvey wieder auf ihre ruhigen Tugenden.
Auf den Britpop-Thron werden Elbow keine Chance haben, darauf haben Coldplay wohl eine lebenslange Sitzgarantie. Aber dahinter, da ist noch viel Platz. Denn von Trauerbarden wie Starsailor oder Thirteen Senses heben sich Elbow deutlich ab. Und das ist auch gut so. Neue Facetten hat die Stilbezeichnung Britpop bitter nötig.
7/10
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Radiohead
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