21. Oktober 2005
DEFTONES – B-Sides And Rarities (Rhino/Warner)
B-Sides Compilations und Ähnliches wird meistens von Bands veröffentlicht, die nicht mehr viel zu sagen haben. Natürlich kann niemand ernsthaft behaupten, dass die Deftones zu diesen Bands gehören. Nachdem sie Mitte der Neunziger zusammen mit Korn das Nu-Metal Zeitalter eingeläutet hatten, waren die späteren Werke, allen voran „White Pony“, kleine Meisterwerke der alternativen Rockmusik. Das nächste reguläre Album wurde inzwischen auf Frühling 2006 angekündigt. Diese Zusammenstellung bieten nun eine nette Möglichkeit, die Zeit bis dann zu überbrücken, nicht nur für eingefleischte Fans.
Los geht es mit einer eigentlichen Jam-Session, bei der auch Leute der unlängst aufgelösten, ebenfalls aus Sacramento stammenden Deftones-Freunde Far mittun. Ein gelungener Einstieg. Vor allem deshalb erwähnenswert, weil hier Ex-Far Sänger Jonah Matranga seine Stimme leiht. Neben akustischen Versionen von älteren Deftones Hits wie „Digital Bath“ oder „Be Quiet And Drive (Far Away)“ sind vor allem Coversongs vertreten. Ob Lynyrd Skynyrd („Simple Man“), Helmet („Sinatra“) oder Duran Duran („The Chaffeur“); die Deftones beweisen zu jeder Zeit, dass sie erstklassige Musiker sind.
Aber auch auf bisher unbekannte Deftones-Songs müssen wir nicht verzichten. „Crenshaw Punch/I’ll Throw Rocks At You“ ist ein Überbleibsel aus vergangenen „Around The Fur“-Sessions, „Black Moon“ hat es nicht auf „White Pony“ geschafft. Weshalb? Ganz einfach: Es handelt sich um einen Hiphop-Song, vorgetragen von Cypress Hill’s Sen Dog.
Natürlich hätten es die Deftones nicht nötig gehabt, eine derartige Compilation auf den Markt zu bringen. Schön, dass sie es trotzdem getan haben. Vor allem auch, weil noch eine DVD dabei ist, bei der wir alle bisherigen Videoclips sowie Live-Material zu sehen bekommen. Abgerundet wird das Ganze mit einem schön gestalteten, in Digipack verpacktem Songbook, in welchem zu jedem einzelnen Song ein Kommentar geschrieben wurde. Sicher nicht der ideale Einstieg für Leute, welche die Deftones noch nicht kennen oder mögen. Aber trotzdem ein gelungene Variante, die Wartezeit bis zur nächsten offiziellen Platte zu verkürzen.
7/10
Ähnliche Interpreten:
Team Sleep
Far
Tool
www.deftones.com
Los geht es mit einer eigentlichen Jam-Session, bei der auch Leute der unlängst aufgelösten, ebenfalls aus Sacramento stammenden Deftones-Freunde Far mittun. Ein gelungener Einstieg. Vor allem deshalb erwähnenswert, weil hier Ex-Far Sänger Jonah Matranga seine Stimme leiht. Neben akustischen Versionen von älteren Deftones Hits wie „Digital Bath“ oder „Be Quiet And Drive (Far Away)“ sind vor allem Coversongs vertreten. Ob Lynyrd Skynyrd („Simple Man“), Helmet („Sinatra“) oder Duran Duran („The Chaffeur“); die Deftones beweisen zu jeder Zeit, dass sie erstklassige Musiker sind.
Aber auch auf bisher unbekannte Deftones-Songs müssen wir nicht verzichten. „Crenshaw Punch/I’ll Throw Rocks At You“ ist ein Überbleibsel aus vergangenen „Around The Fur“-Sessions, „Black Moon“ hat es nicht auf „White Pony“ geschafft. Weshalb? Ganz einfach: Es handelt sich um einen Hiphop-Song, vorgetragen von Cypress Hill’s Sen Dog.
Natürlich hätten es die Deftones nicht nötig gehabt, eine derartige Compilation auf den Markt zu bringen. Schön, dass sie es trotzdem getan haben. Vor allem auch, weil noch eine DVD dabei ist, bei der wir alle bisherigen Videoclips sowie Live-Material zu sehen bekommen. Abgerundet wird das Ganze mit einem schön gestalteten, in Digipack verpacktem Songbook, in welchem zu jedem einzelnen Song ein Kommentar geschrieben wurde. Sicher nicht der ideale Einstieg für Leute, welche die Deftones noch nicht kennen oder mögen. Aber trotzdem ein gelungene Variante, die Wartezeit bis zur nächsten offiziellen Platte zu verkürzen.
7/10
Ähnliche Interpreten:
Team Sleep
Far
Tool
www.deftones.com




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