06. Juli 2005
COLDPLAY – X & Y (Parlaphone / EMI)
Wochenlang wurde das neue Colplay-Werk innerhalb der Redaktion herumgereicht. Niemand wollte eine Rezension darüber schreiben. Nach den ersten Eindrücken waren alle enttäuscht. Auch ich. Schlussendlich bin ich froh, „X & Y“ noch eine weitere Chance gegeben zu haben. Denn so übel sind die neuen Songs nun wirklich nicht.
Von Coldplay durfte Grosses erwartet werden. „Parachutes“ und „A Rush Of Blood To The Head“ waren beides Meilensteine der neuen Pop-Generation. Diese Erwartungen konnte „X & Y“ gar nicht erfüllen. Die neuen 13 Songs sind durchaus gelungen, Hymnen sind zuhauf vorhanden, wie zum Beispiel das Grossartige „Fix You“ oder „Swallowed In The Sea“. Was leider fehlt, sind die ganz grossen Momente, welche wir uns von Songs wie „In My Place“, „The Scientist“ oder auch „Yellow“ gewohnt sind. Irgendwie scheint die Band da schon ein bisschen in Richtung Stadion-Pomp à la U2 zu schielen. So viel Keyboard ist man sich von Coldplay nicht gewohnt. Weniger wäre da vielleicht mehr gewesen. Inzwischen könnten die vier Engländer wohl jeden Mist veröffentlichen, er würde sofort die Charts raufklettern. Aber da bleiben sie doch lieber bei Altbekanntem. Anders ist es nicht zu erklären, dass die erste Single „The Speed Of Sound“ derart nach „Clocks“ klingt.
Im Grunde ist „X & Y“ eine durchaus gelungene Platte geworden. Aber Coldplay gelten nun mal als DIE Vertreter von grosser, hymnischer, schöner Popmusik. Daher bleiben die neuen Songs leider etwas hinter den Erwartungen zurück. Aber schliesslich kann ja nicht jedes Album ein Meisterwerk sein. Wir sind gespannt auf den nächsten Versuch...
7/10
Ähnliche Interpreten:
Athlete
Thirteen Senses
U2
www.coldplay.com
Von Coldplay durfte Grosses erwartet werden. „Parachutes“ und „A Rush Of Blood To The Head“ waren beides Meilensteine der neuen Pop-Generation. Diese Erwartungen konnte „X & Y“ gar nicht erfüllen. Die neuen 13 Songs sind durchaus gelungen, Hymnen sind zuhauf vorhanden, wie zum Beispiel das Grossartige „Fix You“ oder „Swallowed In The Sea“. Was leider fehlt, sind die ganz grossen Momente, welche wir uns von Songs wie „In My Place“, „The Scientist“ oder auch „Yellow“ gewohnt sind. Irgendwie scheint die Band da schon ein bisschen in Richtung Stadion-Pomp à la U2 zu schielen. So viel Keyboard ist man sich von Coldplay nicht gewohnt. Weniger wäre da vielleicht mehr gewesen. Inzwischen könnten die vier Engländer wohl jeden Mist veröffentlichen, er würde sofort die Charts raufklettern. Aber da bleiben sie doch lieber bei Altbekanntem. Anders ist es nicht zu erklären, dass die erste Single „The Speed Of Sound“ derart nach „Clocks“ klingt.
Im Grunde ist „X & Y“ eine durchaus gelungene Platte geworden. Aber Coldplay gelten nun mal als DIE Vertreter von grosser, hymnischer, schöner Popmusik. Daher bleiben die neuen Songs leider etwas hinter den Erwartungen zurück. Aber schliesslich kann ja nicht jedes Album ein Meisterwerk sein. Wir sind gespannt auf den nächsten Versuch...
7/10
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U2
www.coldplay.com




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